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Stadt lässt Gemeinschaftsraum teilsanieren / Der alte Kamin wurde abgetragen und ein neuer Fußboden verlegt

Mehr Platz im Markendorfer Feldsteinhaus

Ortsvorsteher Dieter Rudolf (v.l.), Ortsbeiratsmitglied Günter Müller sowie Herdegen Fehlhaber, freischaffender Künstler aus Markendorf im sanierten Gemeinschaftsraum im Feldsteinhaus
Ortsvorsteher Dieter Rudolf (v.l.), Ortsbeiratsmitglied Günter Müller sowie Herdegen Fehlhaber, freischaffender Künstler aus Markendorf im sanierten Gemeinschaftsraum im Feldsteinhaus © Foto: MOZ/Thomas Gutke
Thomas Gutke / 06.09.2017, 06:30 Uhr
Markendorf (MOZ) Er ist endlich weg - der sperrige Kamin im Markendorfer Feldsteinhaus. Der einzige größere Versammlungsraum in dem Frankfurter Ortsteil wurde in den vergangenen Wochen teilsaniert; neben dem Abriss der Brandstätte wurden auch der Fußboden ausgetauscht und die Wände gestrichen. Am Dienstag erfolgte die Bauabnahme durch das Zentrale Immobilienmanagement der Stadt, das die Bauarbeiten mit 15 004 Euro finanziert hat.

Auf eine Sanierung hatte der Ortsbeirat lange gedrängt. "Wir sind drangeblieben. Der Kamin und der lose Boden waren eine Unfallquelle", erklärt Ortsvorsteher Dieter Rudolf. Das Quengeln half. Am 3. Juni begann die Firma Koga Hochbau damit, den Kamin vom Dach abwärts abzutragen. "Er wurde seit vielen Jahren nicht genutzt, war zuletzt ohnehin feuertechnisch gesperrt und nahm einfach viel Platz weg", sagt Dieter Rudolf.

Nach dem Abriss der Brandstätte blieb eine 50 Zentimeter tiefe Senke im Boden zurück. Für den neuen Fußboden musste daher zunächst Estrich als ebener Untergrund aufgebracht werden. Gleichzeitig wurden die Heizkörper abmontiert. "Es hat gut drei Wochen gedauert, bis alles trocken war, wir haben die Feuchtigkeit anfangs nicht rausbekommen", berichtet Günter Müller, Mitglied im Ortsbeirat. Die Wartezeit wurde mit einem Arbeitseinsatz überbrückt. Ortsbeirat und Ortsverein gaben den Raum einen neuen Anstrich. In der vorigen Woche konnte dann endlich der Fußbodenleger zur Tat schreiten und das braunfarbene Linoleum verlegen. Auch die Heizkörper wurden wieder angebracht. "Wir bedanken uns sowohl bei der Stadt als auch bei den beteiligten Firmen und den Freiwilligen dafür, dass alles so reibungslos geklappt hat", freut sich Dieter Rudolf.

Genutzt wird der Raum unter anderem von Frauensportgruppen, für Kinder- und Jugendarbeit sowie für Veranstaltungen und Feste. Auch der Markendorfer Stammtisch trifft sich einmal in der Woche zum Klönen und Dartspielen. Und zur Bundestagswahl am 24. September geben die Markendorfer eben hier ihre Stimme ab.

Am 9. September soll vor bzw. im Feldsteinhaus aber erst einmal auf das erfolgreiche Bauprojekt angestoßen werden. Der Ortsverein lädt ab 17 Uhr zum Sommerfest ein. Bei dem gemütlichen Zusammensein am Grill wird in den Gesprächen dann auch in die Zukunft geblickt. Denn noch bleibt einiges zu tun. Dieter Rudolf sagt: "Wir hätten gerne, dass auch der zweite Raum im Feldsteinhaus so hergerichtet wird, wie der fertig sanierte. Das größte Problem aber bleibt die alte Gasheizungsanlage, die ausgetauscht werden muss."

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