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Knapp 40 000 Legehennen stehen im neuen Stall der Hasenfelder Landei GmbH / Arbeiten am neuen Löschwasserteich vor Abschluss

Vom Schäfer zum Hühnerhalter

Da haben viele Hühner Platz: Betriebsleiterin Bianka Gersdorf vor dem neuen Stall für die Legehennen. Im Dezember zogen die knapp 40 000 Tiere ein.
Da haben viele Hühner Platz: Betriebsleiterin Bianka Gersdorf vor dem neuen Stall für die Legehennen. Im Dezember zogen die knapp 40 000 Tiere ein. © Foto: MOZ
Manja Wilde / 06.09.2017, 06:45 Uhr
Hasenfelde (MOZ) Knapp 40 000 Legehennen sind am 21. Dezember 2016 in den neuen Stall der Hasenfelder Landei GmbH & Co KG eingezogen. "Damit ist er voll besetzt", sagt Betriebsleiterin Bianka Gersdorf. Geschäftsführer des Unternehmens ist ihr Mann, David Gersdorf. Rund 37 000 Eier liefern die Tiere nun täglich im Schnitt. Die zerbrechliche Fracht gehe von Hasenfelde zur Landkost-Ei GmbH nach Bestensee, wo sie vermarktet werde.

Den Entschluss, eine Legehennenanlage zu errichten, fassten Bianka und David Gersdorf vor etwa fünf Jahren. Seither arbeiteten sie an der Umsetzung. "Vorher hatten wir eine Schäferei mit 1300 Mutterschafen", sagt die Landwirtin, "doch davon konnte man nicht mehr leben", ergänzt sie. Nach und nach verkauften die beiden alle Schafe - und sattelten auf Hühnerhaltung um.

Jetzt ist der Prozess fast abgeschlossen. Rund zwei Millionen Euro wurden alles in allem investiert. Der 120 mal 40 Meter große Stall steht. Die Restarbeiten am Löschwasserteich laufen. "Wir stellen noch etwas Zaun, dann ist er fertig", sagt Bianka Gersdorf. Auch die geringfügigen Änderungen am ursprünglichen Bauantrag wurden nun durch das Bauordnungsamt des Landkreises genehmigt. Darüber informierte Steinhöfels Bauamtsleiter Marco Jonscher am Montagabend zunächst im Bau- dann im Hauptausschuss. Unter anderem sei der Stall etwas kleiner ausgefallen, die Zahl der Deckenlüfter erhöht und die der Getreidesilos reduziert worden.

An den Stall grenzen 16 Hektar Grünland. "Die Hennen gehen morgens raus und dürfen dann entscheiden, wo sie sein wollen", sagt die 39-jährige Betriebsleiterin. Um 5 Uhr endet für sie selbst die Nacht. Einer ihrer ersten Wege führt Bianka Gersdorf in den Stall, um frische Eier für ihre Familie zu besorgen. "So schmecken sie uns am besten", sagt sie. Neben der Legehennenhaltung nutzen die Gersdorfs weiterhin die rund 100 Hektar Wiese, die von der Schäferei übriggeblieben sind, um Heu zu gewinnen. Langweilig wird der Familie also nicht. Selbst Sohn Hans (6) hilft tatkräftig mit, wenn er nicht gerade in der Schule ist; genau wie Tochter Angelina (15).

Wer Eier am Hof kaufen will, kann anrufen. Tel.: 01703515038

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