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Tour de MOZ hat Begeisterung wieder entfacht

Fähre Kienitz soll öfter fahren

In wenigen Minuten im Partnerort: Am 26. August pendelte die Fähre "Bez Granic" aus Güstebieser Loose zwischen Kienitz und Porzecze (Hälse)
In wenigen Minuten im Partnerort: Am 26. August pendelte die Fähre "Bez Granic" aus Güstebieser Loose zwischen Kienitz und Porzecze (Hälse) © Foto: MOZ/Grieger
Ulf Grieger / 07.09.2017, 06:29 Uhr
Kienitz (MOZ) Die Fährverbindung zwischen Kienitz und dem polnische Porzecze (Hälse) zur Tour der MOZ und dem Hafenfest am 26. August war auf großen Zuspruch gestoßen. Ermöglicht worden war sie durch eine enge Kooperation der Gemeinden Letschin und Bleyen-Genschmar auf deutscher Seite und Boleszkowice, Mieskowice und Kostrzyn auf polnischer Seite. Das THW sowie die Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter Eberswalde und Stettin hatten die Aktion ebenso unterstützt. Die Welle der Begeisterung veranlasste noch am Tag der Tour de MOZ den Bürgermeister von Boleszkowice, Jan Krzywicki, Ideen für eine kontinuierliche Fährverbindung und eine bessere touristische Vernetzung seiner Gemeinde mit dem Oderbruch zu entwerfen.

Letschins Bürgermeister Michael Böttcher verwies in diesem Zusammenhang auf bereits 25-jährige Bemühungen der beiden Partnergemeinden um eine Reaktivierung der zum Kriegsende 1945 eingestellten Fährverbindung. Dafür liegen bereits Konzepte und Pläne in den Schubladen der Gemeindeverwaltung. Auch im Letschiner Hauptausschuss gab es am Dienstag spontan Zustimmung für die Idee, mit dem Rückenwind der Begeisterung über den Fährtag eine weitere Initiative zu starten.

Michael Bötcher will sich zunächst an die Verwaltung der Euroregion Viadrina wenden, um dort nach Fördermöglichkeiten zu fragen. Ähnlich wie beim Radweg-Brückenprojekt zwischen Neurüdnitz und Siekierki (Zäckerick) gehören die Partner zu verschiedenen Euroregionen.

Der Fährtag am 26. August hatte gezeigt, dass die Voraussetzungen vor Ort bereits recht gut entwickelt sind und die Nachfrage groß ist. Um zu klären, wie man gemeinsam dauerhaft eine Fährverbindung einrichten kann, will Michael Bötcher nun alle interessierten Seiten zu einer Konferenz einladen, die möglichst noch in diesem Jahr stattfinden sollte.

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