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Diesen Eindruck bekam Staatskanzleichef Thomas Kralinski bei seinem Besuch / Als Demografie-Beispiel des Monats geehrt

Bruchmühler gehen "aus Spaß" in ihr Bürgerhaus

Brandenburg-Buch als Zugabe: Staatskanzleichef Thomas Kralinski überreicht es an Daniel Bergemann vom Jugend- und Kulturverein Bruchmühle (hinten Bürgermeister Arno Jaeschke).
Brandenburg-Buch als Zugabe: Staatskanzleichef Thomas Kralinski überreicht es an Daniel Bergemann vom Jugend- und Kulturverein Bruchmühle (hinten Bürgermeister Arno Jaeschke). © Foto: MOZ/Gabriele Rataj
Gabriele Rataj / 08.09.2017, 06:17 Uhr
Bruchmühle (MOZ) Das Bürger- und Kreativhaus "Zur alten Mühle" im Altlandsberger Ortsteil Bruchmühle ist das "Demografie-Beispiel des Monats" September. Der Chef der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Thomas Kralinski, hat sich am Mittwoch selbst auf den Weg gemacht, um dem Jugend- und Kulturverein als städtisch beauftragtem Betreiber des Hauses die Anerkennungs- und Dankesurkunde zu überreichen.

Wohl aber auch, um sich vor Ort zu überzeugen, mit wie viel Leidenschaft, Ideenreichtum und Herzblut die Bruchmühler Akteure "ihr Haus" mit Leben erfüllen. Zwar goss es in Strömen, als der Staatssekretär ankam und von Vereinsvorsitzendem Daniel Bergemann und weiteren neun Akteuren übers Terrain und durch die Räume geführt wurde. Der Kinderspielplatz am Haus war daher leer, im selbst angelegten Kräutergarten fehlten die pflegenden Senioren. Drinnen aber bekam der Staatskanzleichef einen Eindruck vom Alltäglichen und den mittlerweile 16 AG, die sich hier abwechseln.

Im einen Tag vorverlegten Jugendtreff probierten sich "Kiddis" am Billard und Klubbetreuerin Beate Schultz konnte vom gegenwärtig stattfindenden Umbau der "alten" zu einer "jungen" Gruppe erzählen. Nebenan die Heimatstube, die noch im Werden begriffen ist. Die noch junge Ausstellungs-Tradition, das Bücher-Tausch-Regal, die zum Zierfries oder zur Türeinfassung verwendeten Ziegel der alten Mühle. Die Küche, die sich nicht nur die AG Gesunde Ernährung erobert hat. Hier wurde das frisch aus dem Lehmbackofen vor der Tür geholte Brot geschnitten und mit Kräuterbutter von den Jugendlichen und Schmalz von den Senioren bestrichen, das Thomas Kralinski gern probierte. Die Frauen von der AG Handarbeit, die die Sommerpause gar nicht abwarten konnten ...

"Wir sind so glücklich, dass wir das Haus haben", sagte Daniel Bergemann, "die ganze Buckelei hat sich gelohnt, wenn die Leute kommen, mitmachen, sich bedanken." Er habe das Gefühl, dass die Bruchmühler wirklich aus Spaß in ihr Bürgerhaus gingen, fasste Staatssekretär Thomas Kralinski am Ende scherzhaft, indes überzeugt zusammen. Hier werde die Herausforderung demografischer Wandel gemeinsam gestaltet.

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