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Karls: Keine Wettbewerbssituation wegen Spaßbad

Maskottchen "Karlchen" begrüßt die Besucher, die stets zahlreich kommen.
Maskottchen "Karlchen" begrüßt die Besucher, die stets zahlreich kommen. © Foto: Patrik Rachner
Patrik Rachner / 11.09.2017, 22:22 Uhr
Elstal (MOZ) Die Pläne für die Erweiterung von Karls Erlebnisdorf in Elstal konkretisieren sich weiter. Laut Angaben von Wustermarks Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos) sind gleich mehrere renommierte Architekten aus der Freizeitbranche im Auftrag von Robert Dahl, der viel Geld in die Hand genommen hat, im Einsatz, um das Rahmenkonzept für Karls Erdbeerland noch vor der im Oktober beginnenden Antragskonferenz mit der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg festzuzurren.

"Es werden einige Parameter definiert, etwa zum Bau des Spaßbades", sagte Schreiber. Vermieden werden soll allerdings weiterhin, dass die Planungen dazu in Konkurrenz zum möglichen Bau eines Sport- und Freizeitbades in Falkensee stehen. "Wir wollen keine Wettbewerbssituation. Ein Konkurrenzmodell würde uns sonst Probleme im Raumordnungsverfahren bereiten", so der Verwaltungschef weiter. Apropos Raumordnungsverfahren. Das wird sich nach der Antragskonferenz, das Projekt soll dann komplett vorgestellt werden, anschließen. Die Träger öffentlicher Belange und all diejenigen, die eine Meinung zum Vorhaben haben, können gebenenfalls Bedenken bekunden, sofern vorhanden. Nach einer ersten gutachterlichen Untersuchung ist laut Schreiber klar, dass das Projekt keine Auswirkungen auf den Einzelhandel in der Region haben werde. Knackpunkt bleibt indes der Verkehr. Deshalb muss ein Konzept vorgelegt werden, dass zur Lösung des Problems beiträgt. "Das ist elementar", so der Bürgermeister.

Schreiber rechnet damit, dass nach dem Raumordnungsverfahren im kommenden Jahr das Bebauungsplanverfahren starten wird, natürlich orientiert an der aktuellsten Objekt-Beschreibung. Mit den ersten Erschließungsarbeiten soll gemäß der Planungen weiterhin 2019 begonnen werden. Naturschutzaspekte müssten berücksichtigt werden, etwa das Einsammeln von Zauneidechsen. Weiterhin wird die Beräumung der militärischen Altlasten Zeit ins Land ziehen lassen, ehe das eigentliche Bauvorhaben angegangen werden kann. Bis 2021 soll Minimum ein Drittel des neuen Ferienresorts fertigstellt sein, so das Ziel von Robert Dahl. Dann nämlich existiert das von ihm geführte Unternehmen passenderweise stolze 100 Jahre lang. Apropos. Mehr als 100 Millionen Euro will der Firmeninhaber investieren.

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