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Es geht voran

Der Innenausbau des neuen Rathauses steht aktuell an.
Der Innenausbau des neuen Rathauses steht aktuell an. © Foto: Kuipers
Patrik Rachner / 15.09.2017, 20:18 Uhr
Dallgow-Döberitz (MOZ) Es ist eines der größten und auch teuersten Projekte: Der Bau des neuen Rathauses in Dallgow-Döberitz liegt laut Angaben von Bauamtsleiterin Sabine Kern nach zwischenzeitlich kleineren Wehwehchen im Zeitplan. Etwa 4,9 Millionen Euro Gesamtprojektkosten fallen, wie im Haushalt ausgewiesen, an. "Wir werden im Februar den Einzugstermin halten können", so Kern. Aber auch sonst entsteht in Dallgow viel Neues.

Die Bauarbeiten für das neue Rathaus hatten zwischenzeitlich ein paar Probleme im Bauablauf offenbart, doch das ist jetzt Vergangenheit. Die Fassade ist deutlich sichtbar, das Objekt entsprechend von außen dicht, so dass die Innenarbeiten, Trockenbau, Elektriker, Maler & Co. greifen nun verstärkt ein, voranschreiten können. Auch die Außenanlagen werden nun in Angriff genommen, so Kern.

Gegenüberliegend wird durch das Unternehmen Galandi Schirmer Architekten der Erweiterungsbau von Hort und Grundschule geplant. Sie hatten das EU weite Ausschreibungsverfahren gewonnen und haben nun mit der Grundlagenermittlung begonnen, im Verbund mit der Gemeinde, der Schul- und Hortleitung sowie mit der Elternschaft. Erste Pläne waren während der jüngsten Sitzung des Bauausschusses in Grundzügen vorgestellt worden. Die Erweiterungsbauarbeiten sollen, so die Zielsetzung, zum Schuljahresbeginn im Sommer 2019/20 abgeschlossen sein. "Im kommenden Jahr wird zunächst der Flachbau abgerissen", sagte Kern.

Die Bauarbeiten in Dallgows Neuer Mitte am Bahnhof schreiten auch voran. Der Rohbau ist bereits gut zu sehen, doch bedeute das nicht, dass es schneller vorangeht als geplant. Der Innenausbau frisst schließlich auch Zeit. "Wir glauben gemäß unseren Informationen nicht daran, dass das Bauprojekt noch vor Weihnachten beendet sein wird. Wir gehen von einem Fertigstellungstermin im kommenden Jahr aus. Wann genau, wird sich zeigen", so die Bauamtsleiterin. Die neue Kita "Am Reitplatz" unter der Trägerschaft des ASB ist bereits in Betrieb gegangen. Die offizielle Einweihung ist am 22. September geplant. "Architektonisch und funktional ist der Neubau der Kita gut gelungen und im Prinzip termingerecht fertiggestellt worden", meinte Kern. Die Baumpflanzungen sollen im Außenbereich im Oktober/November erfolgen. Der Bau hat mehr als drei Millionen Euro gekostet. 96 Kinder finden dort Platz.

Kerns Anmerkungen zu den Bauprojekten generell: "Es ist schon immens, was wir als Gemeinde leisten. Andere Kommunen wunder sich darüber, was wir alles schaffen."

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