Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Betäubung des Wisents war nicht möglich

Ulf Grieger / 16.09.2017, 06:00 Uhr
Lebus (MOZ) Schwierigkeiten, ein geeignetes Betäubungsgewehr zu bekommen, haben am Mittwoch zur Entscheidung geführt, den Wisent bei Lebus abzuschießen. Erfahrungen im Umgang mit der Narkose von Großwild hat der in Strausberg praktizierende Tierarzt Wilhelm Drewes. Er wurde am Mittwochabend von der Polizei um Rat gebeten. Drewes hatte u. a. beim Hochwasser vor 20 Jahren geholfen, Wildtiere in Sicherheit zu bringen. Seit dieser Zeit verfügt er über ein Blasrohr und eine Blasrohr-Pistole, mit denen gefährlichen Tieren das Narkosemittel gegeben werde kann. Doch in diesem Fall hätte die Fluchtdistanz nicht ausgereicht. Mit dem Blasrohr benötigt man einen Abstand von höchstens fünf bis sieben Meter, mit der Blasrohrpistole 15 Meter. Mit einem Betäubungsgewehr kann man aus einer Entfernung von 50 Metern noch die Wirkung erzielen. Doch ein Betäubungsgewehr war bis zum Einbruch der Dunkelheit nicht zu beschaffen.

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG