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Neue Fußballarena in Ketzin/Havel

Mit hohem Einsatz: Jugend gegen Sponsoren zur Einweihung der neuen Streetsoccerarena.
Mit hohem Einsatz: Jugend gegen Sponsoren zur Einweihung der neuen Streetsoccerarena. © Foto: Wolfgang Balzer
Wolfgang Balzer / 16.09.2017, 15:58 Uhr
Ketzin/Havel (MOZ) Eine neue Streetsoccerarena steht inVorerst noch auf der kleinen Festwiese an der Baustraße. 40 Sponsoren aus dem Osthavelland haben zusammengelegt und die transportable Fußballarena samt Transportanhänger gekauft und am vergangenen Wochenende dem Jugendförderverein Mikado übergeben.

Die jungen Ketziner Fußballfreunde konnten es kaum erwarten, fassten beim Aufbau mit an und schossen schon mal einige Bälle, so dass es an der Bande tüchtig krachte. Doch erst mal gab´s den offiziellen Teil: Gruppenbild mit Sponsoren und lobende Worte von Uta Götze vom Jugendförderverein. "Ein ganz dickes Dankeschön an alle Sponsoren, die diese Arena mit sonnigem Herzen für unsere sportbegeisterte Jugend finanziert haben", sagte sie zur Übergabe. 19.000 Euro sind so zusammengekommen. Eigentlich sollte die Fußballarena am Jugendclub neben der Freilichtbühne stehen, meinte Jugendclubleiter Mike Kozak. Aber sie ist größer als angekündigt und passt dort nicht hin. Als erste sollen die Schüler der siebenten Klassen der Ketziner Oberschule ein kleines Turnier austragen. Sie alle kommen nicht nur aus der Stadt, sondern auch aus den Ortsteilen und anderen Orten des Landkreises und können sich bei diesem Projekt der Jugendarbeit in der Stadt kennenlernen. Die Fußballarena kann auch in den Ketziner Ortsteilen und anderen Orten des Landkreises genutzt werden, informierte Uta Götze. Sie sei in knapp einer Stunde aufgebaut.

Einen Geldbetrag hat auch Dennis Henke von REWE Brieselang beigesteuert. "Weil ich die Idee gut finde und die Jugendarbeit unterstützen möchte", sagte er während der Übergabe. "Die Anschaffung ist gemeinnützig und gut für die sportliche Betätigung der Jugendlichen", begründete Dietmar Kliche, Inhaber der gleichnamigen Falkenseer Fahrschule sein Engagement. Inzwischen hantierten die Jugendlichen schon unruhig mit den Bällen. Endlich ging es richtig zur Sache, Jugend gegen Sponsoren. Zwar stark improvisiert, aber immerhin mit Schiedsrichter.

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