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10000.Finisher wird noch erwartet

Auf geht´s: Gleich lassen die Läufer die Autos hinter sich und biegen in die Natur ein.
Auf geht´s: Gleich lassen die Läufer die Autos hinter sich und biegen in die Natur ein. © Foto: Ingmar Höfgen
Ingmar Hoefgen / 18.09.2017, 05:38 Uhr
Menz (GZ) Der Preis für den 10 000. Läufer, der bei einem Wettbewerb im Laufpark Stechlin das Ziel erreicht - so genannte Finisher -, lagert vorerst weiter bei Laufpark-Initiator Wolfgang Schwericke. Beim Roofenseelauf am vergangenen Sonnabend blieb die Zahl der Anmeldungen trotz des guten Laufwetters etwas hinter den Erwartungen zurück.

Immerhin 84 Läufer und neun Walker fanden über Strecken zwischen 500 Metern und 22 Kilometern den Weg ins Ziel. Beim Stechlinseelauf im nächsten Frühling will ein dennoch gut gelaunter Moderator Schwericke den Jubiläums-Zielerreicher dann aber wirklich begrüßen.

Auch ein Finisher, der nicht auf der Starterliste stand, konnte die Bilanz nicht mehr in den fünfstelligen Bereich drehen. Hund Benny erhielt ebenfalls eine Medaille, als er mit Anke Siegl nach 8,4 Kilometern ins Ziel einlief.

"Erster Platz in der Sonderwertung mit Hund", kam Schwerickes Stimme mit amüsiertem Unterton aus dem Lautsprecher. Elf Jahre alt ist der Wachtelhund, und fast genauso lange laufen beide gemeinsam die Wettbewerbe. Immer wieder zieht es beide auch ins Ruppiner Land, "es gibt hier die schönsten Laufregionen", sagte sie.

Auch Benny gefiel es, er nahm sich sogar die Zeit für ein Bad im See. Anke Siegl, für die es nach vier Monaten Pause der zweite Trainingslauf war, wurde übrigens nicht nur Erste der schnell ins Leben gerufenen Sonderwertung. Über 8,4 Kilometer siegte sie auch in 45:11 Minuten.

Viel Applaus erntete Mia Meyenburg, die über 500 Meter ins Rennen geschickt wurde. Die erst 2-jährige Warenerin hielt die drei Minuten und 28 Sekunden tapfer durch. Wie alle Kinder, die ins Ziel kamen, wurde sie unter dem Erklingen der olympischen Fanfare auf das Siegerpodest gerufen.

Größerer Andrang als beim Lauf herrschte bei der 2. Offenen Zeitfahrmeisterschaft Oberhavels. 84 Radfahrer starteten im Einzel, außerdem nahmen 19 Paare und neun Viererteams die 18,9 Kilometer lange Strecke von Rheinsberg nach Menz und zurück in Angriff.

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