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Schorfheide Joachimsthal ringt mit viel Kampf Grün-Weiß Ahrensfelde ein 1:1-Unentschieden ab

Punkteteilung gegen hohen Favoriten

Kampf um den Ball: Der Ahrensfelder Dominic Gesierich (l.) und Kevin Spann von den Gastgebern. Foto:Ingo Muhme
Kampf um den Ball: Der Ahrensfelder Dominic Gesierich (l.) und Kevin Spann von den Gastgebern. Foto:Ingo Muhme © Foto: Ingo Muhme
Ingo Muhme / 19.09.2017, 05:35 Uhr
Joachimsthal (MOZ) Im Spiel der Fußball-Landesklasse Nord trennen sich Schorfheide Joachimsthal und Grün-Weiß Ahrensfelde 1:1 unentschieden.

Nach einer anfänglichen Abtastphase hatten die Ahrensfelder Gäste das Kommando auf dem Platz übernommen. Doch zwingende Aktionen waren eher die Seltenheit. Aus dem Spiel heraus ging wenig, zumal Joachimsthal die Räume sehr eng hielt. Doch kurz vor der Pause traf Mark-Nelson Grzyb per Freistoß aus etwa 20 Metern unhaltbar zur 1:0-Gästeführung(41.).

Zum Wiederanpfiff begann Joachimsthal sich mehr mit der eigenen Offensive zu beschäftigen. GWA-Keeper Toni Stoinski musste nach fünfzig Minuten das erste Mal ernsthaft eingreifen und Matthias Kreusch mit seinem Pfostentreffer in der 58. Minute machte den Hausherren noch mehr Mut, zumindestens zum Ausgleich zu kommen. Der fiel dann auch nach einem Freistoß, als Benjamin Borkowski als Schütze den Abpraller nochmal vor die Füße bekam und unhaltbar zuschlug (62.). Ahrensfelde reagierte wütend und auch etwas kopflos. Hinzu kam als Nebenbaustelle, die dann in der Folge immer mehr in den Vordergrund rückte, dass Schiedsrichter Guido Beussel in seiner Rolle als "Ruhender Pol" in der aufkommenden Hektik einige Male versagte. Bei der Trefferverweigerung durch Vladimir Pestov lag er komplett daneben, der Platzverweis für Thomas Illig, der seinen Gegenspieler zu Boden stieß, war vertretbar (70.). Die Zeit sprach gegen den Favoriten, der nun Fußball mit der Brechstange zeigte. In der 81. Minute war es dann wieder Referee Beussel, der für Gesprächsstoff sorgte. Grzyb war im gegnerischen Strafraum zu Fall gekommen. Beussel hatte die Pfeife schon im Mund, pfiff dann aber nicht (81.). Eine Einwurfentscheidung zugunsten der Gäste genau vor den FSV-Anhängern wurde dem Ahrensfelder Fabian Kühne dann in 87. Minute zum Verhängnis. Seine schnelle Ball-Beschaffung wurde behindert, so dass er sich hinreißen ließ, das abgestellte Bier von der Balustrade abzuräumen. Rot war berechtigt.

Schorfheides Trainer Sven von Pruschak zeigte sich nach dem Spiel zufrieden. "Wir wollten hinten die Null halten und Ahrensfeldes Spiel zerstören. Das ist uns nur zum Teil gelungen."

Joachimsthal: Schröder, Forisca, Spann, Kreusch, Thiede, Seidel (79. Jungnickel), Höhr, Krumnow, Witthun, Musolf, Borkowski

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