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Grundschüler nehmen am Schulobstprogramm des Landes teil

Letschiner Apfelfrühstück

Sie halten den Apfel hoch:  Die Letschiner Grundschüler könne sich dank Landesförderung über Gratisobst bis zum 20. Oktober freuen
Sie halten den Apfel hoch: Die Letschiner Grundschüler könne sich dank Landesförderung über Gratisobst bis zum 20. Oktober freuen © Foto: MOZ/Grieger
Ulf Grieger / 19.09.2017, 19:17 Uhr
Letschin (MOZ) Theodor Fontane, der Namensgeber der Letschiner Schule, hat sich zwar mehr der Birne gewidmet, speziell einem Letschiner Birnbaum. Die Grundschüler allerdings freuen sich derzeit über täglich frische Äpfel. Die liefert ihnen Kai Peter Czernitzky frei Haus. Zumindest bis zum 20. Oktober. Denn dann ist das Geld alle, mit dem die Apfellieferung finanziert wird.

Das Landesamt für Ländliche Entwicklung wurde vomLandwirtschaftsministerium mit der Umsetzung des "Schulobstprogramms 2017" beauftragt. Alle Grund- und Förderschulen mit den Klassenstufen 1 bis 6 des Landes Brandenburg konnten sich darum bewerben. Es werden Beihilfen für den Erwerb und den Transport von Äpfeln der Handelsklassen Extra und I zur Verteilung an Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 im Rahmen begleitender pädagogischer Maßnahmen gewährt. Die maximale Beihilfe beträgt 500 Euro je Schule. Als begleitende pädagogische Maßnahmen ist der Unterricht in verschiedenen Fachgebieten anzusehen, in dem Fragen der Ernährung und der Landwirtschaft behandelt werden. Die Äpfel sollen im Rahmen dieses Unterrichts verteilt werden, um besprochene Themen zur vollwertigen Ernährung und der gegenwärtigen Landwirtschaft wirkungsvoll zu unterstützen. Die Verteilung der Äpfel ist im Lehrbericht zu dokumentieren. Das wird auch stichprobenartig geprüft.

Die schlechtere regionale Apfelernte führt zu einem erhöhten Anteil der Handelsklasse II. Daher können auch diese Äpfel im Rahmen des Landesschulobstprogramms im Schuljahr 2017/2018 verteilt werden.

"Ich achte darauf, dass die Äpfel auch tatsächlich aus der Region kommen", versicherte Kai Peter Czernitzky. Die Lieferung in dieser Woche kommt aus Wesendahl. In verschiedenen Unterrichtfächern lernen die Kinder viel über einheimische Obst- und Gemüsesorten. In Kunst und Sachkunde wird das Thema behandelt, erläutert Jana Pachelt.

Natürlich sollen die Kinder auch nach dem 20. Oktober noch frisches Obst bekommen. Da trifft es sich gut, dass sie mit Kai Peter Czernitzky einen auf Obst und Gemüse spezialisierten Händler kennen, der zudem noch gut auf Kinderfragen zu antworten versteht.

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