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Handball-Frauen von Rot-Weiß Friedland verlieren 20:21 und Männer 26:29 jeweils bei Chemie Guben

Knappe Auswärts-Niederlagen

Drang zum Tor: Friedlands Maren Melchert (links ), hier im Pokalspiel gegen Susanne Rambow (Doberlug-Kirchhain), erzielt im Punktspiel in Guben drei Treffer.
Drang zum Tor: Friedlands Maren Melchert (links ), hier im Pokalspiel gegen Susanne Rambow (Doberlug-Kirchhain), erzielt im Punktspiel in Guben drei Treffer. © Foto: Bernd Pflughöft
Roland Hanke / 20.09.2017, 07:39 Uhr
Friedland/Guben (MOZ) Mit Niederlagen sind Handball-Teams des SSV Rot-Weiß Friedland vom Punktspielauftakt in der Verbandsliga Süd beim SV Chemie Guben zurückgekehrt. Die Männer unterlagen mit 26:29 und die Frauen mit 20:21.

Es ging in beiden Partien fast bis zum Schluss sehr eng zu. Die SSV-Frauen, die im Landespokal gegen die Gubenerinnen noch mit 16:15 gewonnen hatten, mussten sich diesmal mit einem Tor Rückstand geschlagen geben. "In diesem Spiel gab es insgesamt 21 Siebenmeter. 14 davon wurden gegen unsere Mannschaft verhängt. Das kann ich nicht nachvollziehen", sagt Friedlands Trainer Bernd Klinkisch, der diesmal kurzfristig nicht mitfahren konnte und von Männer-Spieler Tobias Bannert auf der Bank vertreten wurde. "Dank an Tobias fürs Einspringen, das hat er gut gemacht."

Wer weiß, wie die Partie ausgegangen wären, wenn nicht die SSV-Torfrauen Michelle Schreiben und Nadin Braden sieben der 14 Siebenmeter gehalten hätten. "Das war klasse. Aber die Schiedsrichter-Entscheidungen haben unser Team aus dem Konzept gebracht. Wir lagen teilweise schon mit vier Treffern im Rückstand. Die Mädels haben sich wieder herangekämpft. 20Sekunden vor Schluss wurde eine unserer Spielerinnen im Angriff in den Kreis geschubst, doch es gab weder Freiwurf noch Siebenmeter für uns", erklärt Coach Klinkisch. "Im Endeffekt war es eine unglückliche Niederlage für uns."

Die Friedländer Männer, bei denen etliche Stammspieler fehlten, haben sich in Guben besser gehalten als erwartet. Im Landespokal dem Gastgeber noch mit 13:27 und im Punktspiel der vorigen Saison mit 23:38 unterlegen, hielt sich der Rückstand mit drei Toren diesmal in Grenzen. "Das hat die Mannschaft ganz gut gemacht, auch wenn wir im Endeffekt nicht hätten verlieren müssen", erklärt Ronny Kohle, der auch diesmal Trainer Volker Musick auf der Bank vertrat.

Die Rot-Weißen haben unter anderem drei Siebenmeter verworfen. Sie lagen in der ersten Halbzeit schon mit 9:5 in Front. "Doch dann gab es einige fragliche Schiedsrichter-Entscheidungen", ärgert sich auch Ronny Kohle. Die Gubener Gastgeber führten dann zur Pause mit 15:14. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. "Allerdings spielten wir etwa fünf Minuten vor Schluss etwas unkonzentriert, was die Gastgeber eiskalt bestraften", sagt Kohle.

Jetzt stehen für die beiden SSV-Teams am Sonnabend - 16Uhr Frauen gegen HC Spreewald, 18 Uhr Männer gegen Grün-Weiß Finsterwalde - die ersten Heimspiele der neuen Saison in der Halle des Beeskower Sport- und Freizeitzentrums auf dem Programm.

SSV Rot-Weiß Friedland

Frauen: Michelle Schreiber, Nadin Braden - Marilyn Mochow 5, Vanessa Schreiber 6, Maren Melchert 3, Annalene Weiß 2, Linda Schulze 2, Alicia Arendholz 1, Sophie Peters1, Elke Melchert

Männer: Max Semrau - David Breske, Paul Alisch 1, Tobias Bannert 2, Nico Lehmann 8, Jens Hallasch, Paskal Kurau 5, Maximilian Gordziel, Patrick Schreiber 6, Martin Müller 4

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