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Storchenschmiede baut neu

Markus Kluge / 24.09.2017, 18:01 Uhr
Linum (RA) Der Naturschutzbund Nabu wird einen Teil der Storchenschmiede in Linum abreißen und durch einen Neubau ersetzen. Um die Modernisierung der Umweltbildungsstätte zu ermöglichen, wird er Ende des Monats eine Spendenkampagne starten.

Betroffen ist das Gebäude, in dem sich derzeit unter anderem Büros, Toiletten, Werkstatt, Waschküche und auch Unterkünfte für Bundesfreiwillige befinden. Laut Storchenschmiede-Leiterin Marion Szindlowski ist das Haus in einem derart schlechten Zustand, dass eine Sanierung nicht sinnvoll ist.

Der Berliner Naturschützer Dr. Hans-Jürgen Stork, der 1991 die Storchenschmiede mit gründete, erinnert sich noch gut an das, was er und seine Mitstreiter damals dort vorfanden. "Es war ursprünglich ein Sozialgebäude der LPG mit einem Frühstücksraum", sagte er auf RA-Nachfrage. Um das Objekt nutzbar zu machen, wurde lediglich das Nötigste investiert, unter anderem in die Decken und Fußböden.

Das Hauptaugenmerk lag zuletzt auf der einstigen Schmiede und der Werkstatt, in der sich seit Jahren die Ausstellung beziehungsweise das Besucherzentrum befindet. Dieses Gebäude war im März 2013 im Rahmen der 96-Stunden-Aktion saniert worden. "Dort ist auch alles noch in Ordnung", sagte Szindlowski am Donnerstag.

Die Storchenschmiede ist vor allem während der Storchen- und Kranichsaison ein wichtiger Anlaufpunkt für Besucher des Dorfes. Diese können sich dort über Tiere, Pflanzen und den Naturschutz in der Region informieren. Zudem finden dort Führungen, Ausstellungen, Feriencamps und Projekttage für Schulen statt.

Pro Jahr besuchen rund 14000 Menschen die Einrichtung. "Um dem steigenden Interesse gerecht zu werden, braucht die Station ein neues Haus", teilte der Nabu mit. Ein großer Teil der dafür benötigten Gelder müsse aber durch Spenden gedeckt werden. Wie die Aktion dazu genau aussehen soll, will der Nabu in der nächsten Woche bekanntgeben.

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