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In Ahrensdorf maßen sich 31 Mannschaften beim Löschangriff nass und hatten viel Spaß beim Rahmenprogramm

Reudnitzer Männer beim 18. Herbstpokal ganz vorn

Löschangriff nass: Die Frauen aus Groß Muckrow schließen die Sauglängen an und stecken sie in den Wasserbehälter. Steffi Grunke, Michaela Päthe und Florentine Kleemann (v.l.) beim Einsatz. Weil ein Strahlrohr beim "Löschen" abfiel, büßten sie Zeit ein.
Löschangriff nass: Die Frauen aus Groß Muckrow schließen die Sauglängen an und stecken sie in den Wasserbehälter. Steffi Grunke, Michaela Päthe und Florentine Kleemann (v.l.) beim Einsatz. Weil ein Strahlrohr beim "Löschen" abfiel, büßten sie Zeit ein. © Foto: MOZ/Jörn Tornow
Ruth Buder / 25.09.2017, 06:45 Uhr
Ahrensdorf (MOZ) Bereits zum 18. Mal fand am vergangenen Sonnabend der Herbstpokal-Ausscheid der Feuerwehren in Ahrensdorf statt. 31 Mannschaften waren der Einladung des örtlichen Feuerwehr-Fördervereins gefolgt und maßen sich im Löschangriff nass - auf drei Bahnen. Die Gastgeber ließen - wie es sich gehört - bei den Plätzen eindeutig den Gästen den Vortritt (siehe Kasten). Die besten Ergebnisse lieferten die Männer aus Reudnitz, die Jugend aus Groß Muckrow und die Frauen aus Sauen/Drahendorf ab. Beim Gemeindeausscheid, der parallel stattfand, waren die Buckower Männer vorn und die Jugend aus Neubrück. "Wir haben leider keine Jugendfeuerwehr mehr", bedauert Ortswehrführer Uwe Fischer. "Wegen mangelnder Beteiligung mussten wir sie 2009 einstellen. Aber wir haben aufgrund der Zuzüge in Ahrensdorf wieder Hoffnung", so der Ortswehrführer.

Zum Oberfeuerwehrmann beförderte er am Sonnabend Jürgen Jähnig und Dominique Bergholz, einige Kameraden erhielten Urkunden für treue Dienste.

Was der Förderverein hier alljährlich auf dem Sportplatz auf die Beine stellt, kann nicht genug gewürdigt werden. "Das geht nur, weil sehr viele mithelfen und weil und uns auch Sponsoren unterstützen. Allen herzlichen Dank!", will Vereinsvorsitzende Elisabeth Märtin unbedingt, dass dies in der Zeitung steht. Nur so sei es möglich, eine Tombola aufzustellen, für Musik und auch das kulinarische Wohl der Gäste zu sorgen. Eine große Gulaschkanone lud zum Essen ein, es gab Kuchen, Eis, Pommes und Gegrilltes. Auch für die Kinder war gesorgt, die Clowns Fredy und Peppy sind schließlich auch Vereinsmitglieder.

Und natürlich gehört auch ein Gaudiwettbewerb dazu: Löschangriff nass wurde per Handdruckspritze zelebriert und es gab ein Tauziehen. Die Veranstaltung war gut besucht und auch das Wetter spielte bis zum Nachmittag mit.

Der erste Herbstpokal war von Gerhard Miethe und Harald Seidel ins Leben gerufen worden, ein Jahr danach zog sich der Förderverein die Jacke an, berichtet Elisabeth Märtin. Und Uwe Fischer erklärt, warum es überhaupt einen Herbstpokal gibt: "Im Herbst ist nicht mehr viel los und wir wollten noch mal etwas auf die Beine stellen, bevor der Winter kommt. Danach werden die Pumpen eingemottet." Immer am letzten Wochenende im September steht jetzt der Ahrensdorfer Herbstpokal fest im Kalender auch der benachbarten Wehren.

"Die Einnahmen, die wir an diesem Tag vor allem aus der Versorgung erzielen, kommen dem Förderverein und auch der Feuerwehr für kleine Anschaffungen zu Gute", berichtet Elisabeth Märtin, die auch am Sonntag wegen der Wahl wieder im Einsatz war.

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