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THW-Umzug nach Gransee vorerst geplatzt

Der Umzug des THW nach Gransee ist vorerst geplatzt.
Der Umzug des THW nach Gransee ist vorerst geplatzt. © Foto: MOZ
Martin Risken / 25.09.2017, 19:33 Uhr
Gransee (GZ) Der seit langem geplante Umzug des Technischen Hilfswerks von Osterne nach Gransee ist endgültig vom Tisch. Aus Kostengründen nimmt die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) Abstand von der Nutzung eines Granseer Objektes.

"Das haben wir schon immer geahnt", sagte der stellvertretende THW-Ortsbeauftragte Heiko Leifke auf Nachfrage. Vor einigen Wochen kam dann die offizielle Nachricht, dass das THW nicht auf die Liegenschaft der Abfallwirtschafts-Union (AWU) ins Granseer Gewerbegebiet Nordost umziehen wird. Auf dem Areal sollte ein Gebäude für Büro- und Verwaltungszwecke hergerichtet werden. Geplant war zudem, eine KfZ-Halle zu ertüchtigen.

Mit seinen 50 Helfern in zwei Bergungsgruppen und zwei spezialisierten Fachgruppen sichert der THW-Ortsverband Gransee den gesamten Landkreis Oberhavel als Einzugsgebiet ab. Ein Wegzug vom jetzigen Standort in der ehemaligen Kaserne in Osterne war schon vor drei Jahren ins Spiel gebracht worden, um eine bessere Erreichbarkeit des THW für die Mitglieder zu ermöglichen. Der ins Auge gefasste Standort im Granseer Gewerbegebiet kann vom Bahnhof aus auch zu Fuß binnen weniger Minuten erreicht werden. Das hätte die Gewinnung von Schülern und Jugendlichen deutlich erleichtert, die nicht motorisiert sind.

Was nun aus den Umzugsplänen wird, ist unklar, zumal die Liegenschaft in Osterne dringend einer Sanierung bedürfe. Allerdings gehört der vom THW genutzte Teil der Kaserne in Osterne bereits dem Bund.

Ein etwaiger Umzug in den Südkreis würde der Ortsgruppe wohl nicht gut bekommen, fürchtet Heiko Leifke. Denn ein Großteil der Helferinnen und Helfer wohne im Norden Oberhavels und würde womöglich lange Anfahrtswege Richtung Oranienburg nicht in Kauf nehmen wollen. Zurzeit fehle es an Ideen, welche alternative Liegenschaft für das THW in Frage kommen könnte. Sollte es diese geben, bedürfe es eines neuen Beschaffungsauftrages an die Bima in Bonn.

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