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Generationsübergreifendes Konzert in der Brunower Kirche

Tosender Beifall für Musikanten

Kinderlieder auf der Flöte: Damit traten junge Musiker in der Brunower Kirche auf
Kinderlieder auf der Flöte: Damit traten junge Musiker in der Brunower Kirche auf © Foto: MOZ/Anett Zimmermann
Anett Zimmermann / 26.09.2017, 06:40 Uhr
Brunow (MOZ) "Viva la musica" hieß es am Sonnabendnachmittag bei der vorletzten Veranstaltung im Rahmen des diesjährigen Kultursommers des evangelischen Pfarramts Heckelberg. Und wenn kleine und große Musikanten aus den Dörfern gemeinsam musizieren trifft man sich natürlich in Brunow. "Das war schon immer so", erklärt Pfarrerin Jutta Biering Neulingen, die hin und wieder dazustoßen, und freute sich auch diesmal über gut gefüllte Reihen in der Kirche. Angesichts der vielen kleinen Musiker, die zum Teil ihrem ersten öffentlichen Auftritt entgegenfieberten, ist das wiederum normal. Schließlich werden die Jüngsten meist wenigstens von ihren Eltern begleitet. Manchmal sind auch Geschwisterkinder, Großeltern und andere Angehörige dabei. Und dass sich einige der Familien untereinander gut kennen und teils sogar befreundet sind, ist gerade in kleineren Orten nicht ungewöhnlich.

Die Auftritte der Kinder Charlotte, Ashley, Felix, Celine, Lena, Skadi, Emina und Anne wurden stets mit tosendem und motivierendem Applaus belohnt, hatte der eine oder andere der kleine Musikus doch mit Schwierigkeiten zu kämpfen. So ging einigen der Flötenspieler vorzeitig die Luft aus, gerieten sie im Zusammenspiel nach der Pause mal aus dem Takt oder klang manch Ton doch etwas schief. Alles kein Problem!

Schließlich zeigte Eminas Spiel auf dem Keyboard, dass man nur etwas älter werden und auch üben muss, um Fortschritte zu machen. Die Elfjährige unterhielt sich in der Pause sogar kurz mit Christine Busch vom Saxophonquartett "Vom Winde verweht", das bei "Viva la musica" ebenfalls immer dabei ist. Thema: "Das alte Schloss" aus Mussorgskis "Bilder einer Ausstellung" und eigentlich ein Klavierzyklus. Emina war das Stück, gespielt vom Saxophonquartett, besonders aufgefallen. "Das hatten wir vor den Sommerferien im Unterricht", erklärte die Sechstklässlerin und zerstreute dann auch die Befürchtung von Christine Busch, dass der Satz trotz der kurzen Erläuterung zuvor auf die Kinder vielleicht zu getragen gewirkt haben könnte.

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