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Spatenstich für neue Rettungswache

Im Baugebiet "An der Hörste" entsteht eine neue Rettungswache: Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse (CDU), Landrat Ludger Weskamp (SPD), Einsatzleiterin Juliane Lieger und Sozialdezernent Matthias Rink (CDU) beim offiziellen ersten Spatenstich.
Im Baugebiet "An der Hörste" entsteht eine neue Rettungswache: Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse (CDU), Landrat Ludger Weskamp (SPD), Einsatzleiterin Juliane Lieger und Sozialdezernent Matthias Rink (CDU) beim offiziellen ersten Spatenstich. © Foto: MZV
Wiebke Wollek / 27.09.2017, 17:19 Uhr
Kremmen (OGA) Bei einem medizinischen Notfall können Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Damit der Rettungsdienst künftig schneller vor Ort ist, wird in Kremmen eine neue Wache für knapp eine Million Euro gebaut.

Am Mittwoch wurde der Baubeginn mit dem offiziellen ersten Spatenstich gefeiert. Die Grundsteinlegung soll nach den Herbstferien stattfinden. Projektleiterin Maja Dorfmeister rechnet damit, dass der Rohbau noch vor Wintereinbruch fertig ist.

Die neue Rettungswache in der Gerhard-Henniger-Straße, die parallel zur Ruppiner Chaussee verläuft, soll dann im Juli 2018 in Betrieb genommen werden. Das 1 200 Quadratmeter große Grundstück hat der Kreis von der Kremmener Wohnungsbaugesellschaft gekauft. Nach jetzigem Stand kostet das neue Gebäude um die 950 000 Euro.

Die Neuordnung des Rettungsdienstes im Raum Kremmen ist notwendig, damit künftig zu lange Ausrückzeiten vermieden werden. Bei 95 Prozent aller Einsätze pro Jahr sollten 15 Minuten vom Notruf bis zum Eintreffen des Krankenwagens nicht überschritten werden. So sieht es der Rettungsdienstbereichsplan vor. In Oberhavel war die Quote im Jahr 2015 allerdings auf 91 Prozent gesunken. Hinzu kommt eine steigende Einsatzzahl: 2013 waren es knapp 22 000, 2015 bereits 23 500. Landrat Ludger Weskamp (SPD) wies darauf hin, dass immer häufiger klassische Krankentransporte über den Rettungsdienst abgewickelt werden.

Die Rettungswache in Staffelde bleibt trotzdem weiterhin in Betrieb. "Das halte ich auch für sehr wichtig", betonte der Kremmener Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) am Mittwoch. Sommerfeld dagegen muss in Zukunft auf seine Wache ganz verzichten.

Mitarbeiter der Rettungsdienst GmbH, die das neue Haus in Kremmen beziehen werden, waren in die Planungen eingebunden. Einsatzleiterin Juliane Lieger freut sich auf die Räume. Wichtig ist aus ihrer Sicht besonders die geplante Schleuse, die verhindert, dass kontaminierte Kleidung in die Aufenthaltsräume gelangt.

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