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Aus Bahnhof wird Jugendclub

Der alte Granseer Bahnhof soll zum Jugendclub umfunktioniert werden.
Der alte Granseer Bahnhof soll zum Jugendclub umfunktioniert werden. © Foto: MZV
Martin Risken / 27.09.2017, 20:11 Uhr
Gransee (GZ) Die Grundsatzentscheidung über die Zukunft des Bahnhofsgebäudes in Gransee ist gefallen. Die Stadtverordneten sprachen sich mehrheitlich dafür aus, das Gebäude als Jugendfreizeiteinrichtung zu nutzen.

Damit sind zunächst Pläne vom Tisch, das Haus ausschließlich privatwirtschaftlich zu nutzen. Raum für eine Kneipe und einen Fahrradverleih wird es dennoch im Erdgeschoss geben. Die Planung soll 2018 angegangen werden, mit einer Umsetzung des Bauvorhabens wäre demnach frühestens 2019 zu rechnen. Auf einen konkreten Zeitplan wollte sich Amtsdirektor Frank Stege am Mittwoch bei der Vorstellung des Konzeptes noch nicht festlegen.

Konkrete Vorschläge, wie das riesige Gebäude mit seinen 1 750 Quadratmetern Fläche auf vier Etagen effektiv genutzt werden kann, um heutigen Ansprüchen an eine offene Jugendarbeit gerecht zu werden, hat Jugendkoordinatorin Andrea Tornow erarbeitet. Ihre Präsentation im nichtöffentlichen Teil der jüngsten Stadtverordnetenversammlung fand laut Bürgermeister Mario Gruschinske (SPD) große Resonanz. Das Konzept trägt den unterschiedlichen Interessen der Kinder und Jugendlichen Rechnung. Das sei wichtig, weil die Nutzer des jetzigen Jugendclubs "Old School" am Meseberger Weg zwischen 12 und 27 Jahre alt sind, so Tornow.

Die Anregung, das Bahnhofsgebäude zum Jugendclub umzufunktionieren, entstand aus den Überlegungen, dass das jetzigen Clubgebäude nicht mehr heutigen Standards entspricht und kostspielig umgebaut werden müsste. Ein späterer Abriss erscheint wahrscheinlich. Am Meseberger Weg könnten neue Wohnungen entstehen. Die Umnutzung des Bahnhofsgebäudes würde großzügig gefördert. Die Reaktivierung des Hauses ist Bestandteil der Förderkulisse im Programm "Kleine Städte und überörtliche Zusammenarbeit".Eine Kombination verschiedener Fördertöpfe wäre außerdem denkbar. Die Stadt könnte sogar mit einem Zuschuss in Höhe von rund 80 Prozent für das Vorhaben rechnen. (Seite 4)

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