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Buswartehäuschen als Fotoalbum

Etwas fürs Auge: Robin Hardt und seine Kollegen vom Ortsbeirat haben mithilfe von Sponsoren das Bushäuschen auf dem Passower Bahnhofsplatz zum Erlebnis beim Warten gemacht.
Etwas fürs Auge: Robin Hardt und seine Kollegen vom Ortsbeirat haben mithilfe von Sponsoren das Bushäuschen auf dem Passower Bahnhofsplatz zum Erlebnis beim Warten gemacht. © Foto: MOZ/Kerstin Unger
Kerstin Unger / 28.09.2017, 06:30 Uhr
Passow (MOZ) Der Zustand des Bahnhofsplatzes in Passow ist seit Jahren äußerst schlecht. Wer hier wenden oder ihn überqueren will, um nach Wendemark zu kommen, fährt von einem Schlagloch ins nächste. Vor allem bei Regenwetter stehen hier die Pfützen.

Das Buswartehäuschen hatte sich dem schlechten Zustand mehr und mehr angepasst und stand in der Vergangenheit öfter in Gemeindevertretersitzungen in der Kritik. Zumindest hier hat sich das Bild jetzt vollkommen gewandelt. Noch rechtzeitig zum Kreiserntefest wich der Schandfleck einem ganz besonderen neuen Highlight des Ortes. Das ist dem Passower-Wendemarker Ortsbeirat zu verdanken. Und durch die Unterstützung der Firmen GFK Mürow, Metallbau Jung und das Oder-Center Schwedt riss das neu gestaltete Wartehäuschen auch kein allzu großes Loch in die Kasse des Ortsteils.

Die durch Randalierer zerschlagenen Scheiben wurden abgerissen und durch stabile Platten ersetzt, die allein schon 2000 Euro wert sind. "Es sind Formteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff", sagt Robin Hardt. Die Schwedter Firma Format Werbe GmbH hat diese mit passenden Fotos versehen. Dabei handelt es sich um historische Ansichten des Passower Bahnhofsplatzes.

Wer jetzt hier auf seinen Bus oder den Zug wartet, kann die Ansichten von heute mit denen aus dem Jahr 1914 vergleichen. Damals hatte das Bahnhofsgebäude noch Vorlauben. Auch der Wasserturm, der vor einigen Monaten abgerissen wurde, war noch in Betrieb. Vielleicht erkennt ja der eine oder andere Passower beim genauen Hinschauen auch seine Oma oder den Uropa wieder.

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