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Herkunft der Flaschenpost weiter ungeklärt

Gut lesbar: Der Zettel ist nach mehr als 16 Jahren noch sehr gut erhalten. Vielleicht auch ein bisschen zu gut.
Gut lesbar: Der Zettel ist nach mehr als 16 Jahren noch sehr gut erhalten. Vielleicht auch ein bisschen zu gut. © Foto: Lisa Pandelaki/NDR
Odin Tietsche / 28.09.2017, 14:55 Uhr
Birkenwerder (OGA) Die Geschichte der Flaschenpost, die am Wochenende am Strand der Kieler Förde gefunden wurde, bleibt ominös. Die Familie, die an der auf dem Zettel notierten Adresse in Birkenwerder wohnt, hat nach Angaben von Dana Thyen, die im Rathaus Birkenwerder für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, nichts mit der Flaschenpost zu tun. Die Frau sagte ihr am Donnerstagmorgen in einem Telefongespräch, weder sie noch ihr Mann oder die Kinder hätten jemals eine Flaschenpost in ein Gewässer geworfen.

Am Wochenende hatte die Kielerin Heidi Bubenzer am Strand von Schilksee (Schleswig-Holstein) eine verkorkte Schnapsflasche gefunden. In der Radiosendung "Guten Morgen Schleswig-Holstein" vom NDR wurde die Flaschenpost dann geöffnet, auf dem Zettel stand in blauer Schrift eine Adresse in Birkenwerder und die Bitte, dorthin zu schreiben. Angeblich war die Flasche am 16. Januar 2001 auf die Reise geschickt worden.

Wie Samir Chawki vom NDR am Donnerstag im Gespräch mit dieser Zeitung bestätigt, geht der Norddeutsche Rundfunk auch von der Möglichkeit aus, dass es sich um ein Fake handeln könnte. "Gerade in der heutigen Zeit halten wir diese Möglichkeit nicht für ausgeschlossen."

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