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Griebener ärgern sich über Baulärm

Das rumpelt: Vor allem wenn Laster über die Betonplatten am Straßenrand fahren, wird es richtig laut. Viele Anwohner verstehen nicht, warum der Asphalt nicht über die Platten gezogen wurde.
Das rumpelt: Vor allem wenn Laster über die Betonplatten am Straßenrand fahren, wird es richtig laut. Viele Anwohner verstehen nicht, warum der Asphalt nicht über die Platten gezogen wurde. © Foto: MZV
Volkmar Ernst / 28.09.2017, 18:48 Uhr
Grieben (GZ) Dass die Ortsdurchfahrt endlich gemacht wird, darüber freuen sich die Griebener. Was sie allerdings stört, das sind die enorme Lärmbelastung und die Erschütterungen, die sich durch die erreichtete Ersatzfahrbahn in Richtung Herzberg ergeben. In der Löwenberger Verwaltung hätten sich bereits einige Anwohner beschwert, bestätigte Bürgermeister Bernd-Christian Schneck.

Kritisiert wird vor allem, dass für die Fußgänger auf der Ausweichfläche kaum genug Platz vorhanden sei, geschweige denn für Radler oder Personen mit Kinderwagen. "Allein unterwegs sein, das geht noch, doch was ist, wenn mir jemand entgegenkommt?", fasst ein Anwohner seinen Unmut in Worte. Verärgert ist er zudem, dass die provisorische Asphaltschicht tatsächlich nur auf dem schmalen Stück aufgebracht wurde, wo sich vormals der Bürgersteig befand. Gleich nebenan befindet sich die Betonplatte, unter der sich die Regenwasserkanal befindet. "Warum hat man den Asphalt nicht darübergezogen", fragt der Griebener.

"Wir haben die Ersatzfahrbahn genauso gebaut, wie es im Verkehrssicherungskonzept gefordert worden ist, eigentlich sogar noch breiter", erklärt Rainer Hollin, technischer Bau- und Projektleiter der aus den Firmen Eurovia und Strabag bestehenden Arbeitsgemeinschaft, die den Bau realisiert. "Wir können nicht einfach anders bauen, als es genehmigt ist." Die von den Anwohnern beschriebenen Kritikpunkte bestätigt er. Wie das Problem behoben werden könnte, das kann auch er nicht sagen. "Die Arbeiten an der anderen Fahrbahnseite haben bereits begonnen. Dort wurde der Asphalt bereits abgefräst. Jetzt die Ersatzfahrbahn noch einmal anzupacken, das schließt der Fachmann aus. "Das käme einer Vollsperrung gleich." Er hofft, dass sich die Belastungen für die Anwohner in Grenzen halten, wenn sich wenigstens alle Verkehrsteilnehmer an das Tempo-30-Gebot halten.

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