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Union wünscht sich ein frühes Tor

Damals war es ein Schützenfest: 2015 besiegte der FSV Bernau in der Landesliga Union Klosterfelde mit 7:2
Damals war es ein Schützenfest: 2015 besiegte der FSV Bernau in der Landesliga Union Klosterfelde mit 7:2 © Foto: Thomas Sabin
Britta Gallrein / 28.09.2017, 20:01 Uhr
Klosterfelde (MOZ) Das Stadt-Derby mit der TSG Einheit Bernau hat Fußball-Brandenburgligist FSV Bernau gerade erst hinter sich, da wartet schon der nächste Knaller: Am Freitag Abend reist das Team aus Rehberge zu Union Klosterfelde.

Vielleicht ist es ein gutes Omen: Unentschieden trennten sich die beiden in ihren letzten vier Begegnungen nie. Die Bilanz aus der ganz privaten Duell-Quote der Teams: 2:2. Konnte der FSV in der Landesliga-Saison 2012/15 noch beide Spiele gewinnen, war es in der Saison 2015/16 zweimal das Team von der Mühlenstraße, das als Sieger vom Platz ging.

"Die alten Ergebnisse hat man aber gar nicht mehr Kopf, wenn man in diese Partie geht", betont FSV-Trainer Christian Städing, für den es das erste Spiel gegen Klosterfelde sein wird. "Wir freuen uns auf das Spiel, denn wir wollten ja auch aufsteigen, um genau diese Barnim-Derbys spielen zu können." Es werde ein erneut schweres Spiel, da ist er sich sicher. "Ein Freitagabend-Spiel in Klosterfelde haben ja noch nicht so viele gewonnen", sagt er lachend. "Da muss man ans Top-Limit gehen, um zu gewinnen." Vor allem vor den Unioner Top-Leuten Paul Röwer und Morten Jechow ist er gewarnt. "Auch Torben Schöffel als 6er ist sehr gut."

Dass man offensiver zu Werke gehen wird als zuletzt im Spiel gegen Einheit, kann der Coach nicht versprechen. "Wenn wir immer so taktisch diszipliniert spielen würden wie gegen Einheit, wäre ich glücklich, auch wenn das für die Zuschauer nicht so spannend ist. Aber in der Brandenburgliga sind alle fit. Da kannst du nicht hoffen, wenn du 0:2 zurück liegst, dass du den anderen noch überrennst. Zurück zu kommen, wenn man einmal in Rückstand gerät, ist schwer. Deshalb ist es unser Bestreben, dass das nicht passiert."

Auch Union-Coach Enrico Maurer wird auf "hinter sicher stehen" spielen. "Aber wir haben festgestellt, dass wir uns schwer damit tun, Ergebnisse zu verwalten. Und wenn wir ein frühes Tor machen, konnten wir das Spiel bislang immer gewinnen."

Das sollte nach Möglichkeit auch am Freitag Abend gelingen. Dann könnten sich die Fans vielleicht auf einen offenen Schlagabtausch zweiter Teams gefasst machen, die beide gut in die Saison gestartet sind. Union Klosterfelde liegt am fünften Spieltag mit acht Punkten auf Rang sechs, der FSV hat nur einen Zähler weniger und rangiert auf einem achten Platz. "Das wird ein Highlight-Spiel", ist Christian Städing sicher.

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