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115 zusätzliche Kitaplätze

Sichtlich Spaß hatten Bürgermeister Heiko Müller (3.v.re.) und die Vertreter von Landkreis, Stadt und Baufirma beim symbolischen ersten Spatenstich für die neue Kita am Rohrbecker Weg, Ecke Wilhelm-Busch-Straße.
Sichtlich Spaß hatten Bürgermeister Heiko Müller (3.v.re.) und die Vertreter von Landkreis, Stadt und Baufirma beim symbolischen ersten Spatenstich für die neue Kita am Rohrbecker Weg, Ecke Wilhelm-Busch-Straße. © Foto: Sandra Euent
Sandra Euent / 29.09.2017, 14:49 Uhr
Falkensee (MOZ) Falkensee wächst und wächst. 44.968 Menschen haben Stand 11. September 2017 ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz in der Gartenstadt. Der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen ist analog zum Bevölkerungswachstum auch gestiegen. Elf städtische Kitas und elf in freier Trägerschaft sollen den Bedarf decken. Drei Kitas wurden in der Zeit seit der Wende von der Stadt komplett neu gebaut, der Rest saniert. Ungewiss war die Zukunft der Kita "Villa Kleeblatt" in der Böcklinstraße. Das dort genutzte Gebäude befindet sich nicht im Eigentum der Stadt.

Als Ersatz für diese Einrichtung wurde der Bau einer neuen Kita am Rohrbecker Weg Ecke Wilhelm-Busch-Straße auf einem städtischen, unbebauten Grundstück beschlossen. Beim Spatenstich am Mittwoch hatte Bürgermeister Heiko Müller (SPD) allerdings gute Nachrichten. So wird die neue Kita, die mit einer erhöhten Anzahl an Plätzen die Kita Böcklinstraße ersetzen und ergänzen sollte, nun komplett zusätzlich zur Verfügung stehen. Denn die Stadt habe sich mit dem Eigentümer des Gebäudes in der Böcklinstraße auf eine weitere Nutzung verständigen können, so Müller.

Die neue Kita wird 115 Plätze für Kinder von null Jahren bis zu Einschulung haben. Etwas mehr als 2,635 Millionen Euro wird der Neubau kosten, inklusive Baunebenkosten circa 2,8 Millionen Euro. Auf dem rund 2.200 Quadratmeter großen Grundstück wird das zweigeschossige Gebäude als Holzständer-Bauwerk gefertigt. Diese Bauweise ermögliche die schnelle Fertigstellung, so Müller. Die ausführende Baufirma Zimmereimeister Karsten Jantzen GmbH wickelt das gesamte Bauvorhaben ab, von der Bodenplatte bis zur Fassade. Viel märkische Kiefer werde verbaut, versprach Karsten Jantzen, der zum symbolischen Spatenstich anwesend war. Energetisch hochwertig und mit einem guten Raumklima ausgestattet sei der Bau.

Lange war über Stellplatzprobleme am jetzigen Standort des Neubaus diskutiert worden. Denn das Grundstück bietet nur Platz für zwei Behindertenstellplätze. Der Rest der Fläche soll den Kindern zur Verfügung stehen. Gegenüber des jetzigen Baugrunds besitzt die Stadt ein weiteres Grundstück auf dem im Frühjahr zehn weitere Stellplätze geschaffen werden sollen.

Das pädagogische Konzept sieht eine Regel-Kindertagesstätte mit Inklusionskonzept vor. Daher auch die beiden Behindertenstellplätze. Außerdem wird das Haus barrierefrei und mit einem Fahrstuhl ausgestattet.

Auf der Baustelle wird es in den nächsten Tagen so richtig los gehen. Noch in der kommenden Woche soll die Bodenplatte gegossen werden. Ab Anfang November sollen die vorgefertigten Bauteile aufgestellt werden. Das Richtfest sei grob für Ende November geplant, so Karsten Jantzen. Der Innenausbau dauere am längsten, denn der fände vor Ort statt und kann nicht vorgefertigt werden. Doch noch im ersten Halbjahr 2018 soll die neue Kita fertig sein.

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