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In Lanke hat sich die längere Planungsphase ganz offenkundig ausgezahlt

Ein Richtfest voller Lob

Nea Zimmler und Ole Kietz beteiligen sich ebenfalls am Ritual des Richtfestes. Auch sie schlagen Nägel in einen Balken und haben ihr Vergnügen dabei.
Nea Zimmler und Ole Kietz beteiligen sich ebenfalls am Ritual des Richtfestes. Auch sie schlagen Nägel in einen Balken und haben ihr Vergnügen dabei. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Hans Still / 29.09.2017, 20:21 Uhr
Lanke (MOZ) Am künftigen Lanker Mehrzweckgebäude für die Feuerwehr, die Kita und den Ortsbeirat ist am Freitag der Richtkranz aufgezogen worden. Die drei künftigen Nutzer zeigten sich mit dem Stand der Arbeiten außerordentlich zufrieden.

So viel Sonne kann kein Zufall sein. Schon bei der Grundsteinlegung im Mai herrschte Kaiserwetter, glänzender Spätsommer auch am Freitagvormittag, als die Baustelle ausnahmsweise von vielen Gästen bevölkert wurde. Nicht minder bemerkenswert ist die gute Stimmung vor Ort. Ob Firmenvertreter, die Lanker Nutzer, die Mitarbeiter der Wandlitzer Verwaltung oder die Kinder der hiesigen Kita - alle schienen im Wettbewerb um das freundlichste Gesicht zu stehen. Dazu passend: viele lobende Worte der Redner. "Hoch erfreut und guter Hoffnung" zeigte sich beispielsweise Ortsvorsteher Christian Schmidt. "Ich habe den Eindruck, Firmen und Bauverwaltung arbeiten hier vor Ort sehr vertrauensvoll und ergebnisorientiert zusammen. Probleme werden offen angesprochen und es werden konstruktiv Lösungen gesucht. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich", merkte Schmidt versöhnlich an. Dass es nicht zu allen Zeiten so positiv um das Projekt stand, konnte der Ortsvorsteher aber nicht vergessen. "Der lange Anbau bis zum Baubeginn hat sich gelohnt. Hier entsteht etwas Gutes, unsere Ideen waren richtig", schlussfolgerte er. Die Moderation des Richtfestes hatte Liane Hergt vom Bauamt übernehmen, die selbst seitens des Bauamtes für das Projekt verantwortlich zeichnet. Sie zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit der Arbeit der Firmen. "Im Zeitplan haben wir sogar einen kleinen Vorsprung", informierte sie die Gäste.

Die ließen es sich später nicht nehmen, die Lanker Großbaustelle zu inspizieren. Immerhin investiert die Gemeinde dort 2,52 Millionen Euro für eine Kita mit 30 Plätzen, einen 80 Quadratmeter großen Gemeindesaal und einen 30 Quadratmeter großen Jugendraum sowie für eine Feuerwehrgerätehaus für zwei Fahrzeuge und genügend Raum für die Lanker Feuerwehrleute. Sehr angetan zeigte sich beim Rundgang auch die neue Lanker Kita-Leiterin Stefanie Kottke. "Die Räume sind hell und funktional, die Kinder können später ebenerdig in den Garten laufen. Das wird sehr schön hier", zeigte sie sich zuversichtlich. Die Fertigstellung wird zur Jahresmitte 2018 avisiert.

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