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Schulen von Falkenberg und Trcziel 15 Jahre verbunden / Lehrer treffen sich zum kleinen Jubiläum

Urkunde besiegelt Partnerschaft

Steffen Göttmann / 30.09.2017, 07:00 Uhr
Falkenberg (MOZ) Die Partnerschaft der Falkenberger Grundschule "Alex Wedding" mit der polnischen Grundschule in Trcziel (Tirschtiegel) in der Woiwodschaft Lebus währt 15 Jahre. Dieses kleine Jubiläum nutzen die Lehrer beider Schulen für ein gemeinsames Wochenende.

Mit langen Kaffeetafeln haben die Lehrer der Falkenberger Grundschule am Freitagnachmittag ihre 16 polnischen Kollegen begrüßt. Neben Schulleiter Willi Huwe und seiner Stellvertreterin Andrea Klinger zählten Bürgermeister Christian Ziche und sein Vorgänger Lothar Papenfuß zum Empfangskomitee. Lothar Papenfuß ist der Urheber der Partnerschaft, für die beide Schulen je eine Urkunde bekamen. Sie hängt eingerahmt im Schulhaus und wurde am Freitagnachmittag im Beisein der Gäste feierlich enthüllt.

"Unsere Zusammenarbeit begann im Jahr 2001", erinnerte sich der ehemalige Bürgermeister. Zunächst standen finanzielle Gründe im Vordergrund, bekannte Lothar Papenfuß. Die Gemeinde Falkenberg suchte in der gemeinsamen EU-Region eine Partnergemeinde, um die Ernst-Thälmann-Straße, die an der Schule vorbeiführt, ausbauen zu können. Eine Mitarbeiterin des Landkreises, die die deutsch-polnische Partnerschaft betreute, habe ihm die Gemeinde vorgeschlagen, die an der Autobahn von Frankfurt nach Warschau liegt.

Als Bürgermeister Papenfuß 2001 nach Trzciel fuhr, um den ersten Kontakt zu knüpfen, fragte er den Schulleiter, ob er Lust habe mitzukommen. Aus diesem spontanen Besuch ging die Schulpartnerschaft hervor.

"Wir leben diese Partnerschaft", betonte Willi Huwe. Die Schüler treffen sich zweimal im Jahr, einmal in Trcziel, einmal in Falkenberg. "Wir waren zuletzt vom 12. bis 14. Juni bei Trcziel an einem See", berichtete Willi Huwe.

"Wir sind ein Kindergarten, eine Grundschule und ein Gymnasium in einem Komplex", erläuterte Schulleiter Dariusz Orzeszko. Insgesamt werden dort 500 Kinder in acht Klassenstufen unterrichtet. Dort seien 45 Lehrer, einschließlich des technischen Personals insgesamt 60 Mitarbeiter beschäftigt.

Nach dem Kaffee in der Schule fuhren die polnischen Lehrer zu ihrer Unterkunft in der Malche. Den Abend verbrachten sie in der Caféteria der Gärtnerei der Stephanus-Werkstätten in Falkenberg. "Wir bekommen ein Büfett mit einem deftigen deutschen Essen, unter anderem Schweinebraten", berichtete Andrea Klinger.

Für diesen Sonnabend hat Willi Huwe eine gemeinsame Fahrt in den Spreewald organisiert. "Wir erleben eine Kahnfahrt und werden eine typische Spreewald-Mahlzeit mit Fisch und Gurken einnehmen", sagte Huwe. Gegen 16.30 Uhr trennen sich ihre Wege, beide Gruppen fahren nach Hause.

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