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Großbäckerei steigt ins "heimische Mehl" ein

Unter anderem in Frankfurt (Oder) betreibt die Bäckerei "dreißig" mehrere Filialen, hier an der Karl-Marx-Straße
Unter anderem in Frankfurt (Oder) betreibt die Bäckerei "dreißig" mehrere Filialen, hier an der Karl-Marx-Straße © Foto: MOZ
02.10.2017, 19:50 Uhr - Aktualisiert 02.10.2017, 20:46
Müllrose (MOZ) Im Februar starteten mit Unterstützung des Verbands pro agro die Oderland Mühlenwerk Müllrose die Produktion der Marke „Das Brandenburger Mehl“. Nun steigt eine der bekanntesten Brandenburger Bäckereiketten ein. Am kommenden Mittwoch (4. Oktober) begrüßt Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger in Guben die Bäckerei Peter und Cornelia Dreißig KG als Partner im Projekt für heimisches Mehl.

Vogelsänger: „Lebensmittel aus der Heimat werden immer beliebter. Regional ist das neue Bio. Das gilt auch in Brandenburg. Nachhaltigkeit beginnt mit der Etablierung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Diese sorgen nicht nur für Arbeit und Einkommen im Land, sie sind wegen der kurzen Wege vom Rohstoff bis zum Produkt gut für die Umwelt. Es liegt auch auf der Hand, dass wenige Beteiligte in einer Wertschöpfungskette Kontrollen erleichtern. Gerade, wenn es um Lebensmittel geht, wollen viele Menschen genau wissen, woher Essen und Trinken kommen und wie etwas hergestellt wird.“

Verbraucher machen ihre Kaufentscheidungen immer mehr von der Art und Weise des Anbaus und der Verarbeitung, von regionalen Sorten, der Saisonverfügbarkeit und natürlich auch der Frische eines Produkts abhängig.Unter dem Markennamen „Das Brandenburger Mehl“ füllen die Oderland Mühlenwerke Müllrose eine Lücke im Sortiment der Regionalprodukte. Als Zielgruppe hat das Unternehmen vor allem Verarbeiter, insbesondere Bäckerei-Betriebe, aus dem Land im Blick. Bei der Kreation authentischer Regionalprodukte sind Bäcker und Konditoren darauf angewiesen, möglichst ohne großen Aufwand an heimische Rohstoffe heranzukommen.

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