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Altreetzer und Gäste treffen sich am Vorabend des Tags der Deutsche Einheit zum Fackelumzug / Auch in Dannenberg wird gefeiert

Platzkonzert, Lagerfeuer und Marshmallows

Anett Zimmermann / 03.10.2017, 19:19 Uhr
Altreetz/Dannenberg (MOZ) Mit lautem Trommelwirbel gaben sieben Oderberger Stadtpfeifer am Montagabend auf dem Altreetzer Dorfplatz das Signal zum Aufbruch. Ein Feuerwehrfahrzeug vorneweg und dahinter die ersten kleinen und großen Fackelträger setzten sich in Bewegung. Auf der etwas mehr als einen Kilometer langen Strecke bis zum Sportplatz schlossen sich auch noch einige Altreetzer dem traditionellen Umzug mit anschließendem Herbstfeuer an.

Von Beginn an mitten drin: Familie Horn mit den Eltern Marcel und Steffi sowie den Kindern Sammy (2) und Paul (11) aus Neurüdnitz. Oma Ilona, die in Neuküstrinchen zu Hause ist, durfte da natürlich nicht fehlen. "Es macht immer wieder Spaß, dabei zu sein", waren sich die Erwachsenen einig. "Wir kommen auch zu anderen Anlässen gern." Paul trug stolz eine Fackel und Sammy einen bunten Lampion.

Auf dem Sportplatz lagen bereits die Bratwürste und Steaks auf dem Grill und loderte ein großes Lagerfeuer. Ein kleines Platzkonzert von den Stadtpfeifern gehört immer dazu und erfreute dann auch noch den einen oder anderen Nachzügler.

Die Dannenberger treffen sich ebenfalls am Vorabend des Tags der deutschen Einheit - am Feuerwehrgerätehaus mitten im Dorf. "Wir warten noch auf unseren DJ", antwortete Wehrführer Fabio Acquarone auf die Frage, warum dort Kerstin Otts Hit "Die immer lacht" gefühlt in Endlosschleife lief. Den DJ vermutete er noch beim zeitgleich mit Fahrzeugübergabe an die Freiwillige Feuerwehr stattfindenden Fackelzug in Falkenberg.

Vater Giorgio, zugleich Vorsitzender des Fördervereins der Dannenberger Feuerwehr, stand unterdessen am Grill. Für die Kinder gab es Knüppelkuchen und Marshmallows. "Wir lassen uns zur Abwechslung immer wieder mal etwas anderes einfallen", erzählte Fabio Acquarone.

Dabei hatten die Organisatoren angesichts des teils strömenden Regens am Nachmittag schon Schlimmeres befürchtet - absagen zu müssen. "Wir hatten den Abend auch schon abgeschrieben", bestätigte Sabine Henders aus Gersdorf, die wie andere Eltern den Hinweis auf den Fackelzug in der Kita "Kruger Spatzen" gesehen hatte. "Doch gegen 18.30 Uhr war es draußen wieder trocken. Da haben wir uns aufgerafft."

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