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Leser sichten den Hüpfer in Altfriedland und auf der B 167 bei Kunersdorf

Wriezener Känguru erneut ausgebüxt

Känguru auf Tour: Unsere Leserin sichtete das Tier in Altfriedland.
Känguru auf Tour: Unsere Leserin sichtete das Tier in Altfriedland. © Foto: Christiane Arndt-Pernau
Doris Steinkraus / 05.10.2017, 06:49 Uhr
Altfriedland (MOZ) Erneut hat in den vergangenen drei Tagen ein ausgebüxtes Känguru für Aufsehen gesorgt. "Pünktlich zum Mittagessen klopfte ein Känguru an eine Haustür in Altfriedland", schreibt Christiane Arndt-Pernau zu ihrem ungewöhnlichen Schnappschuss. Sie habe gerade am Schreibtisch gearbeitet und dachte, sie sehe nicht richtig. Zumal das Tier nicht mal vor dem großen Haushund Angst hatte und sich von ihm durch den Zaun hindurch beschnuppern ließ. Es sei weiter vergnügt durch den Ort gehüpft und habe regelrecht neugierig überall hingeschaut, ließ auch eine Sackgassenstraße nicht aus, inspizierte jedes Grundstück. An einem offenen Gartentor konnte es dann nicht widerstehen, sah sich genauer um. "Altfriedland ist und bleibt weltoffen!", steht für Christiane Arndt-Pernau fest.

Für den Ausreißer ging der Ausflug gut zu Ende. Das Beuteltier war bereits Ende der vergangenen Woche mehrfach gesichtet worden. Die Vermutung lag nahe, dass es aus dem Altreetzer Oderbruchzoo ausgebüxt ist. Zoochef Peter Willberg versicherte jedoch, dass seine Kängurus vollzählig sind.

Marc Balke hatte den Ausreißer schon am Sonntag gesichtet. "Ich hatte an der B167 zwischen Kunersdorf und Metzdorf eine Begegnung der besonderen Art", schreibt er zu seinem Foto, das genau denselben Hüpfer zeigt. Marc Balke war auf dem Weg nach Frankfurt, als ihm das hüpfende Geschöpf vors Auto sprang. "Ich musste mir zweimal die Augen reiben, ob da wirklich ein Känguru sitzt, habe sofort mein Handy gezückt." Das Tier sei dann weiter Richtung Neutrebbin und am Graben entlang gehüpft.

Da der Ausreißer schon durch die sozialen Netzwerke tourte, wusste man in Altfriedland schnell, dass das Känguru einem Wriezener gehört. "Der wurde verständigt, kam und hat das Tier ganz unkompliziert eingefangen", so Christiane Arndt-Pernau. Der Besitzer muss nun wohl höhere Zäune bauen.

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