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Dominanz der Evangelischen Schule

Jubel im Regen: Die Elf der Evangelischen Schule schluckte im Kreisfinale in beiden Partien kein Gegentor.
Jubel im Regen: Die Elf der Evangelischen Schule schluckte im Kreisfinale in beiden Partien kein Gegentor. © Foto: MZV
Matthias Haack / 05.10.2017, 20:53 Uhr
Neuruppin (RA) Ihre Vormachtstellung im Kreismaßstab bei den Wettkämpfen "Jugend trainiert für Olympia" stellt die Evangelische Schule Neuruppin derzeit unter Beweis. Deren Fußballteam setzte sich am Donnerstag im Kreisfinale der Wettkampfklasse (WK) III souverän durch. Vor zwei Wochen hatte das Evi bereits die Turniere der WK II und der WKIV gewonnen. Damit ist der Sprung ins jeweilige Regionalfinale gesichert.

Dass am Donnerstag lediglich drei der elf möglichen Schulen Vertretungen zum Kreisfinale schickten, darüber rümpfte Schulsportkoordinator Axel Simon zwar die Nase: "Wir hatten in den Vorjahren auch schon sieben Teilnehmer." Aber die Erklärung schickte er gleich hinterher. "Die Schulleitungen können sich Unterrichtsausfälle nicht leisten." Die Situation an den Schulen sei wegen einer Krankheitswelle angespannt. Betroffen ist davon auch das Kyritzer Jahn-Gymnasium, das seine Zusage kurzfristig zurückzog.

Schnell war klar, dass das Evi sich fürs Regionalfinale qualifizieren würde. Bei strömenden Regen wurde das Wittstocker Team mit 14:0 deutlich bezwungen. Dabei stand nur eine halbe Stunde Spielzeit für Verfügung, also beinahe alle zwei Minuten ein Treffer. Etwas spannender war lange Zeit das zweite Tagesspiel. Die im Durchschnitt fast zwei Jahre jüngere Wittstocker Elf unterlag dem Schinkelgymnasium mit 1:7.

Ein Remis hätte dem Evi dann im letzten Turnierspiel gegen die Schinkel-Jungs gereicht. Sieben Minuten stand sogar die Null gegen den drückend überlegenen Turnierfavoriten. Dann netzte Johannes Mahnke nach einer Reihe von besten Torchancen ein. "Ein Gegentor geht noch", motivierte Milan Nelles seine Mannschaft. Aber das fast durchweg aus Vereinsspielern bestehende Evi-Team legte dann erst richtig los. Fast jeder Angriff endete mit einem Treffer.

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