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Entspannt vor Cottbus-Spiel

Grund zur Freude: Jubeln konnte das Brandenburgliga-Team des FSV Bernau nach dem Sieg im Derby gegen Klosterfelde. Gegen den haushohen Favoriten Energie Cottbus geht man ganz entspannt ins Spiel.
Grund zur Freude: Jubeln konnte das Brandenburgliga-Team des FSV Bernau nach dem Sieg im Derby gegen Klosterfelde. Gegen den haushohen Favoriten Energie Cottbus geht man ganz entspannt ins Spiel. © Foto: MOZ/Britta Gallrein
Britta Gallrein / 05.10.2017, 21:19 Uhr
Bernau (MOZ) Es ist ein Leckerbissen für Fußballfans, der da am Sonnabend um 14 Uhr im Stadion in Rehberge angepfiffen wird. Im Fußball-Landespokal Brandenburg empfängt im Achtelfinale der FSV Bernau das Traumlos aller Vereine - den FC Energie Cottbus. Rund 1000 Zuschauer werden erwartet.

Platz eins in der Regionalliga Nordost. Neun Siege aus zehn Spieltagen. Noch keine Niederlage. Keine Frage, der FC Energie Cottbus ist in Topform. Auch, wenn man am Wochenende gegen Lok Leipzig zwei Punkte liegen ließ, sind die Lausitzer das Maß aller Dinge in ihrer Liga. Was für ein Gegner für den FSV Bernau.

Doch in Rehberge ist man sehr relaxt. "Bei uns herrscht null Aufregung", berichtet FSV-Coach Christian Städing und nennt auch gleich den Grund dafür. "Ich habe noch nie als Trainer ein Spiel gehabt, in dem die Favoritenrolle so klar verteilt war." Sprich: Die Gastgeber aus der Brandenburgliga haben gegen die zwei Ligen höher spielenden Favoriten nichts zu verlieren. "Natürlich geht man in jedes Spiel, um zu gewinnen, aber es wäre schon sehr vermessen, wenn wir behaupten würden, dass wir eine reelle Chance haben. Da muss man ja mal realistisch bleiben." Was zusammen kommen müsste, um als Sieger zu sein, zählt Christian Städing auf. "Wir müssten einen Gegner haben, der uns total unterschätzt. Wir müssten einen 100prozentig tollen Tag haben und es müsste jede Menge Spielglück dazu kommen, sprich der Ball mehrmals nur an die Latte gehen statt in unser Tor." Aber natürlich wolle man sich so teuer wie möglich verkaufen. "Wegballern lassen wollen wir uns nicht und wir werden auch nicht halbherzig in die Zweikämpfe gehen", verspricht der Coach. 400 bis 500 Fans werden aus Cottbus erwartet, dazu etwa so viele heimische Fans. Und denen will man ein gutes Spiel bieten.

"Unser großes Ziel ist es, möglichst nur mit einem 0:2 oder 1:2-Rückstand in die Pause zu gehen, um das Spiel möglichst lange offen zu halten", erklärt der Coach. "Aber wenn Cottbus haushoch überlegen ist, dann ist es eben so."

Heiß seien die Spieler jedenfalls alle, weiß Städing, der aller Voraussicht nach mit der selben Startelf wie im Brandenburgliga-Derby gegen Klosterfelde in die Partie gehen wird. Lediglich Georg Machut fehlt urlaubsbedingt. Dafür ist aber Mittelfeld-Stratege Ümit Ejder wieder dabei.

Vorbereitet ist man gut auf Rehberge. Die Partie wurde als Hochsicherheitsspiel eingestuft. Die vereinseigenen Ordner bekommen also Unterstützung von der Polizei. "Für ausreichend Essen und Getränke ist auch gesorgt. Jetzt freuen wir uns auf ein schönes Fußballfest", erklärt Mark-André Krüger vom FSV-Vorstand.

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