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TSG setzt auf ungarisches Quartett

Ferenc Berebora: Adam Popovics, Lajos Gyorkos, Attila Demjen und dieser Routinier bilden als ungarische Spieler erneut ein starkes Quartett für die TSG Neuruppin.
Ferenc Berebora: Adam Popovics, Lajos Gyorkos, Attila Demjen und dieser Routinier bilden als ungarische Spieler erneut ein starkes Quartett für die TSG Neuruppin. © Foto: MZV
Ingmar Höfgen / 05.10.2017, 21:54 Uhr
Neuruppin (RA) In ihrem siebten Jahr in Folge starten die Schachspieler der TSG Neuruppin an diesem Wochenende in der Oberliga Nord, Staffel Ost. Dass die Denksportler aus der Fontanestadt auch weiterhin in der zehngleisigen dritthöchsten deutschen Spielklasse ihre Partien eröffnen dürfen, war auch mit einer gewissen Portion Glück verbunden.

"Wir müssen uns bei Rüdersdorf bedanken", erinnert TSG-Vorsitzender Mathias Jäkel an den knappen und über Umwege erreichten Klassenerhalt. Die Randberliner spielten am Finaltag in der zweiten Bundesliga so, dass eine Mannschaft weniger aus der Hauptstadtregion abstieg. Damit verblieb auch die TSG in Liga drei.

So ist es nicht verwunderlich, dass Jäkel als Ziel den Klassenerhalt ausgibt. Unverzichtbar sind dafür weiterhin Adam Popovics, Ferenc Berebora, Lajos Gyorkos und Attila Demjen aus Ungarn. Sie setzen sich schon seit 22 Jahren für die Fontanestädter an die Bretter. Von ihrem Antreten hängt weiterhin auch ab, wie gut die TSG letztlich abschneidet. Weil sie sich in der vergangenen Saison seltener auf den Weg nach Neuruppin machten, stand am Ende die schwächste Platzierung in den sieben Oberliga-Jahren zu Buche.

Neben den vier Ungarn sind Ralf Schoene, Thomas Heuer, Ralf-Axel Simon und Andreas Gropp für die Stammmannschaft gemeldet, weitere neun Frauen und Männer können nachrücken. Am 8. Oktober fährt die TSG zum FHSG Stralsund, dem Aufsteiger aus Mecklenburg-Vorpommern - für Jäkel ein Gegner, gegen den man mit dem Punktesammeln anfangen muss. "Danach wird es schwer", kommentiert er die folgenden Ansetzungen. Zu den stärksten Teams der Liga zählen für ihn die Zweitliga-Reserve von König Tegel sowie Rotation Pankow.

Ebenfalls am ersten Oktober-Wochenende startet die zweite Mannschaft in der Regionalliga. Die sechsthöchste Spielklasse ist zugleich die tiefste im Berlin-Brandenburger Schachsport. Zuletzt war die TSG das viertbeste von zwölf Teams. "Wir wollen wieder auf einen Podestrang kommen", sagt Jäkel. Die TSG II widmet sich dabei auch weiterhin der Ausbildung des Nachwuchses. Wenn möglich, sollen immer vier Erwachsene und vier Schüler in eine Partie gehen. Mit Finjas Kasiske (sechste Klasse), Virginia-Atlanta Pietsch (10. Klasse), Justin Uhl (8. Klasse) und Max Minh Nguyen (9. Klasse)  hat die TSG wieder junge Talente unter den insgesamt 19 Schachspielern gemeldet.

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