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Noch nie gegen Krieschow gespielt

Detlef Nießner / 06.10.2017, 10:55 Uhr - Aktualisiert 09.10.2017, 13:49
Rathenow (MOZ) Am Samstag steht für den FSV Optik Rathenow erneut ein Landesderby auf dem Programm. Nur diesmal ist das normal, schließlich handelt es sich um das Achtelfinale des Brandenburger AOK-Pokals. Gegner ist dabei ein völlig unbekannter Verein. Duelle mit dem VfB Krieschow gab es für Rathenow bislang nicht.

Das 533-Einwohner-Dorf Krieschow gehört als Ortsteil zur Gemeinde Kolkwitz, unweit von Vetschau gelegen (Landkreis Spree-Neiße). Der VfB ist als Landesmeister erstmals auf der überregionalen Fußballbühne unterwegs, nach der Saison 2016/2017 aus der Brandenburg- in die Oberliga aufgestiegen. Auf Grund der geografischen Lage spielt der Verein allerdings in der Süd-Staffel, der FSV Optik bekanntlich in der Nord-Staffel. Rathenow ist Tabellenführer, Krieschow belegt Platz 14.

Die Gastgeber haben einen in ihren Reihen, den man vielleicht als den Murat Turhan des Südens bezeichnen kann. Denn Andy Hebler ist ein Torjäger, wie es ihn nur selten gibt. Sage und schreibe 41 Tore schoss er in der Aufstiegssaison. Das war mehr als die Hälfte aller erzielten Treffer der Krieschower. Wer ihn am Samstag "beschatten" soll, ob es überhaupt eine Manndeckung für Hebler geben wird, all das macht FSV-Trainer Ingo Kahlisch selbstverständlich nicht öffentlich. Denkbar wäre sogar, dass die gleiche Mannschaft aufläuft wie am Dienstag im mit 1:0 gewonnenen Punktspiel beim Altlüdersdorf, gilt die Sperre für den dort des Feldes verwiesenen Nii Weber doch nur für die Oberliga.

Spielbeginn im Sportpark Krieschow ist um 14.00 Uhr, Schiedsrichter ist Matthias Alm aus Fürstenwalde. Mehr Informationen zum Dorf gibt es auf www.krieschow.de, mehr zum Landespokal auf www.fupa.net.

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