Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Open-Air-Galerie auf Gemeindegrenzen

Kunst zwischen zwei Orten

Übergreifend: der Skulpturen-Boulevard
Übergreifend: der Skulpturen-Boulevard © Foto: Ariane Fäscher/Stadtverwaltung
Heike Weißapfel / 07.10.2017, 10:29 Uhr - Aktualisiert 08.10.2017, 10:56
Hohen Neuendorf/Birkenwerder (OGA) Die erste Open-Air-Kunstgalerie wird am Sonnabend eröffnet. Hohen Neuendorf und Birkenwerder sind an ihrem Entstehen beteiligt.

Wer dieser Tage die Birkenwerderstraße von Hohen Neuendorf nach Birkenwerder oder umgekehrt entlangschlendert, der hat die neuen Skulpturen am Wegesrand sicher schon gesehen. Acht Künstler aus der Region und Berlin haben dort zehn Skulpturen aufgestellt, die als Leihgaben zwei Jahre lang jederzeit betrachtet werden können. Zudem sind zwei Objekte von Jugendlichen unter den Fittichen des Jugendzentrums Wasserwerk Hohen Neuendorf und des Jugendclubs Corn in Birkenwerder entstanden.

Die enge Straße ist gerade verkehrsberuhigt ausgebaut worden. Sie verbindet aber die Orte Das Projekt dieses Skulpturen-Boulevards hat zum Ziel, den Verkehr auf der engen Straße verlangsamen. Die Kunst soll aber auch die Kommunikation im öffentlichen Straßenraum fördern und ein Stück Identität mit der eigenen Kommune vermitteln.

Die Skulpturen sind zum Teil figürlich und stellen Menschen dar, zum großen Teil ragen sie aber auch abstrakt hoch auf oder erscheinen locker und verspielt. Lutz Kommallein, Achim Kühn, Astrid Mosch, Adriana Rupp und Stefan Seitz sind Bildhauerinnen und Bildhauer aus Berlin. Außerdem haben Jan Seifert aus Hohen Neuendorf, Achim Pahle aus Saalow (Teltow-Fläming) Kunstwerke beigesteuert. Die Plastik des Glienicker Künstlers Uwe Tabatt ist diesmal nicht in die Höhe gewachsen, sondern vor allem mit Blick nach unten zu betrachten.

Die Open-Air-Vernissage wird von beiden Gemeinden festlich gestaltet und beginnt um 14Uhr mit Musik: So bewegen sich die Musikzüge Birkenbrass aus Birkenwerder und der Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Hohen Neuendorf musizierend aufeinander zu. An der Ortsgrenze spielen sie an Achim Kühns "Mondkuss" ein gemeinsames Stück. Projektleiter Roland Matticzk stellt die Idee hinter den Skulpturen vor. Birkenwerders Bürgermeister Stephan Zimniok, der Erste Beigeordnete der Stadt Hohen Neuendorf, Volker Tönnies, sowie Landrat Ludger Weskamp sprechen Grußworte. Anschließend ist Gelegenheit für einen Rundgang und dafür, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Die Gruppe Fanfara Kalashnikov gibt ab 16Uhr ein Platzkonzert.

Open-Air-Galerie heißt auch: bei jedem Wetter. Zumindest ein Teil der Eröffnung am Sonnabend könnte auch ins Wasserwerk verlegt werden, sofern das Wetter es gar nicht zulässt, so Ariane Fäscher. Die Skulpturen wären dann allerdings eben nicht dabei.

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG