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FSV Optik hängt die Konkurrenz ab

Jubel und grenzenlose Freude: Auch Trainer Ingo Kahlisch konnte sich dem nicht entziehen. Der FSV Optik Rathenow hat im Kampf um den Aufstieg einen weiteren Rivalen bezwungen und steht nun mit sieben Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze.
Jubel und grenzenlose Freude: Auch Trainer Ingo Kahlisch konnte sich dem nicht entziehen. Der FSV Optik Rathenow hat im Kampf um den Aufstieg einen weiteren Rivalen bezwungen und steht nun mit sieben Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. © Foto: Nico Roesenberger
Rene Wernitz / 23.10.2017, 11:10 Uhr
Rathenow (BRAWO) Ein flüchtiger Blick auf die Tabelle löst womöglich Zweifel aus. Ein Druckfehler? Ein prüfender Blick bringt Gewissheit: Ja, der FSV Optik Rathenow steht nach dem zehnten Spieltag mit sieben Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz der Oberliga Nord.

Rivale SV Lichtenberg 47 rutschte durch die 0:2-Niederlage, die ihm die Rathenower am Samstag in Berlin bescherten, auf Platz 3 ab - jetzt acht Punkte Rückstand. Ärgster Verfolger (Platz 2) ist nun der BSC Süd 05 aus Brandenburg an der Havel, der eine Woche zuvor gegen die Optiker mit 1:3 verloren hatte.

Fast makellos ist die bisherige Rathenower Saisonbilanz in der Oberliga Nord. Nur ein torloses Unentschieden steht neben neun Siegen. Ähnliche Dominanz erzielt im höherklassigen Fußball derzeit auch der FC Energie Cottbus in der Regionalliga Nordost, wo die Niederlausitzer in zwölf Spielen bisher erst zwei Punkte durch ein Remis abgaben. In diese Liga will der FSV Optik wieder aufsteigen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt könnte man durchaus die Fußball-Phrase einbringen, wonach die Konkurrenz aus eigener Kraft den Aufstieg nicht mehr schaffen kann. Sie muss auf Ausrutscher der Rathenower hoffen. 22 Spieltage stehen in dieser Saison noch aus. Eine Menge potentieller Stolpersteine liegen auf dem noch sehr langen Weg ans Ziel.

Bis zum Wiedersehen mit den 47ern und den Nullfünfern im April 2018 bekommt es der FSV Optik mit vermeintlich leichteren Gegnern zu tun. Die große Kunst von Fußballlehrer Ingo Kahlisch besteht nun wohl darin, Spannung und Stimmung im Kader hoch zu halten. Schon am kommenden Samstag geht es zu einem Verein, der unlängst einen Favoriten bezwang.

Mitte Oktober kassierte der bis dahin ungeschlagene SV aus Lichtenberg bei Anker Wismar seine erste Saisonniederlage. Die Ostseestädter belegen aktuell Platz 7. Die Rathenower dürften gewarnt sein. Das nächste Heimspiel am Vogelgesang findet kurz nach dem Gastspiel an der Küste statt. Schon am Reformationstag, 31. Oktober, kommt der Torgelower FC Greif nachAnpfiff ist um 13.30 Uhr.

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