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Vollgas samt Vollverpflegung

Jörg Kühl / 30.05.2010, 19:46 Uhr
Glowe (In House) Hunderte von Besucher haben am Sonnabend bei bestem Wetter das zweite Seifenkistenrennen der Stadt Friedland beobachtet und das Leißnitzer Dorffest genossen. Beide Veranstaltungen fanden in Glowe statt.

In der Glower Dorfstraße herrschte am Sonnabend richtige Rennatmosphäre. Die Startrampe am Ortseingang war dicht belagert von überwiegend jungen Rennfahrern, die mit ihrem Helm unterm Arm auf ihren selbstgebauten Seifenkisten saßen und auf den Start warteten. Mario Liese nahm an dem zitronengelben Boliden seiner Kinder Frederik und Elise die letzte Ölung vor. Dann wurde die Kiste auf die Rampe geschoben. Vom Tal erschallte die Stimme von Friedlands Bürgermeister Thomas Hähle, der das Renngeschehen als Sprecher begleitete. Frederik legte los. Keine Minute später kam er im Dorf mit Karacho an.

25 Starter hatten sich bei Organisatorin Anja Krüger angemeldet, 13 selbstgebaute Unikate waren zu bewundern. „Das bedeutet, wir haben uns gegenüber dem ersten Rennen in Weichensdorf verdoppelt“, freute sich Hähle. Die Stadt hatte als Ausrichterin des Rennens für jeden Fahrer eine Medaille und für die jeweils drei Schnellsten Pokale vorbereitet. Bei den Kids (6 bis 10 Jahre) siegte Anselm Kühl aus Friedland, gefolgt von seiner Schwester Hermine, Dritter wurde Moritz Walde aus Groß Muckrow. Bei den Teens (11 bis 17) fuhr Jonas Bielefeld aus Erkner mit 53,63 Sekunden Bestzeit aller Altersklassen, und erhielt dafür den Bürgermeisterpokal. Zweiter wurde Marvin Kietzke aus Chossewitz gefolgt von Tobias Papke aus Friedland. Der schnellste Erwachsene war Dirk Lietzke aus Chossewitz.

Der Leißnitzer Ortsvorsteher Eberhard Sradnick strahlte über das ganze Gesicht, denn überall, wo man hinblickte, hielten sich in Glowe Trauben von Menschen auf. Im Festzelt spielten die Dorchetaler Musikanten. Alle Leißnitzer und Glower Vereine, die Feuerwehr und zahlreiche Familien sowie der Dorfladen brachten sich ins Festgeschehen ein. So bot Gundula Petraus, die in Glowe ein Wochenendbungalow besitzt, vor ihrem Gartenzaun Schmalzstullen an. Die „Leißnitzer Dorfjugend“ hatte in Stralsund Heringe gefangen, später eingelegt und verkaufte diese auf dem Dorffest zu Dutzenden im Brötchen. Der Männerfastnachtsverein grillte, die Fastnachtsfrauen verführten mit selbstgebackenen Blechkuchen. Familie Schur vom Dorfladen bot Erbsensuppe und Maibowle an. Außerdem sorgte das Weichensdorfer Haus der Generationen, der Schulhort, Autohaus Probst und andere Aktive für ein attraktives Rahmenprogramm. Die Feuerwehr erfreute die Kinder mit einem riesigen Teppich aus Spülmittelschaum.

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