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Sieger im Fotowettbewerb gekürt

Stolze Preisträger: Auf dem Waldfest in Gatow wurden die Sieger des Fotowettbewerbs gekürt. Insgesamt waren 60 Arbeiten eingereicht worden.
Stolze Preisträger: Auf dem Waldfest in Gatow wurden die Sieger des Fotowettbewerbs gekürt. Insgesamt waren 60 Arbeiten eingereicht worden. © Foto: Kathrin Putzbach-Timm
kptimm / 30.08.2010, 21:07 Uhr
Gatow (In House) Von Kathrin Putzbach-Timm

„Kein Waldfest in Gatow ohne Regen“, scherzt DJ Oppelt angesichts des Schauers, der das bunte Treiben auf der Festwiese kurzzeitig unterbricht. Kaffee- und Kuchentafel werden ins Zelt verlegt, bevor es kurz darauf mit Vogelstechen, Büchsenwerfen und Bogenschießen weiter gehen kann.

Emsig hatten Frauen und Männer um Ortsvorsteher Gerd Neulinger und den Vorsitzenden des Dorfvereins Uwe Stemmwedel im Vorfeld geplant und organisiert, um nun der Unberechenbarkeit des Wetters mit gekonnter Improvisation zu begegnen.

Lange hatten Jung und Alt in diesem Jahr auf ihr traditionelles Waldfest – es vereint Kinder-, Dorf- und Sportfest – gewartet. Wegen konkurrenzträchtiger Parallelveranstaltungen war es vom Dorfverein um zwei Monate verschoben worden.

Die Terminverlegung verlängerte auch die Spannung bei den Teilnehmern des ausgeschriebenen Fotowettbewerbs. 45 Fotos in der Kategorie der Erwachsenen und 15 Bilder von Kinderhand boten einen Querschnitt durch Natur, Architektur und Alltag des idyllischen, am Nationalpark gelegenen Ortes. So fehlen weder Impressionen von schneereicher Winterlandschaft noch vom Hochwasser auf den Polderwiesen.

Aber auch die Frauen am mobilen Fleischerladen oder Hund und Katz im Garten dokumentieren das Dorfleben. Auf dem Waldfest wurden die Arbeiten der Öffentlichkeit vorgestellt und die Preisträger prämiert: Erwachsene – Jörg Katschengies (1.), Manfred Bellmann (2.), Manuela Pinkpank (3.); Kinder – Laura-Marie Timm (1.), Marc Altmann (2.), Marie Matern (3.). Die Bilder werden im Gemeindehaus zu sehen sein und illustrieren den Gatower Heimatkalender für das Jahr 2011.

Auch aktuelle Tagessieger wurden gekürt in den althergebrachten Disziplinen Eierlaufen, Sackhüpfen und Kegeln. Die Feuerwehr demonstrierte, wie ein Fettbrand professionell unter Kontrolle gebracht wird und Marko Behm lud den potenziellen Nachwuchs ein, in einem Feuerwehrauto die Runde zu drehen. Geduldig saßen die Steppkes, um sich von den Jugendlichen des Theaters Stolperdraht zu Prinzessinnen oder (wie Arthur Nier) in furchterregende Piraten verwandeln zu lassen.

Nachdem die Lütten ins Bett gebracht waren, ging es für die Großen bei Musik, Tanz und Spaß bis in die Nacht weiter. Und der Himmel spendierte vorab noch einen versöhnlichen Regenbogen.

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