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Ein neuer Mast dicht 
am gewohnten Ort

Wo ist unser Nest? Diese Frage, die der Behrensdorfer Siegfried Maske auf ein Bettuch gepinselt hatte, ist gestern von Mitarbeitern zweier Firmen beantwortet worden.
Wo ist unser Nest? Diese Frage, die der Behrensdorfer Siegfried Maske auf ein Bettuch gepinselt hatte, ist gestern von Mitarbeitern zweier Firmen beantwortet worden. © Foto: MOZ/Jörn Tornow
Ruth Buder / 05.04.2011, 18:25 Uhr - Aktualisiert 05.04.2011, 18:25
Behrensdorf (In House) Der Mast ist wieder da: Dienstagnachmittag gegen 14 Uhr passierte ein grüner Lkw, aus dessen Ladefläche ein meterlanger Betonmast ragte, das Ortseingangsschild von Behrensdorf. Auch ein Fahrzeug, das einen Kleinbagger geladen hatte, folgte. Mitarbeiter der Firmen E.ON edis sowie Bohlen und Doyen setzten dann den Masten auf der Ladefläche zusammen, montierten das Drahtgeflecht und befestigten den Korb. Dann hieß es: „Hoch damit!“, der Hydraulikausleger des Lkw zog den Masten in die Höhe. Zuvor wurde nur 1,50 Meter neben dem Standort des alten Mastes, den ein Bürger am 30. März kurzerhand abgesägt hatte, mit Hilfe des Baggers ein etwa zwei Meter tiefes Loch gegraben. Der neue Mast befindet sich nun auf dem Randstreifen der Landesstraße und damit auf dem Grund und Boden des Landes Brandenburg. Die Beeskower NABU-Gruppe hatte erst Montagabend den Kontakt zu dem Stromversorgungsunternehmen hergestellt, das schon einige Storchenmasten in der Region errichtet hatte. Den Drahtständer stellte die untere Naturschutzbehörde zur Verfügung, der Mast kam von E.ON edis. Nun sind die Storcheneltern Ursula und Hans Kloke mit der Mehrzahl der Dorfbewohner wieder glücklich und hoffen, dass die Störche in diesem Jahr erneut im Ort nisten.

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Marianne 07.04.2011 - 12:18:17

@ H. Rotbein

Ich finde, Leute die Angst um den guten Ruf ihrer Region haben, weil ein user in einem Forum ein paar Tippfehler macht (das wohlgemerkt kein offentliches Dokument ist), sind die eigentlich Kurzsichtigen auf dieser Welt. Ich behaupte mal, dass niemand, der hier das MOZ-Forum liest, sich danach mit Grausen abwendet, weil er meint, dass die Leute alle so dumm wären... Insofern "immer hübsch locker bleiben" ;-)

Ekkehard 06.04.2011 - 22:20:52

@ Meister Rotbein

wenn man schon anderen Legasthenie unterstellt dann sollte man es selbst besser machen dann aber bitte "wo" , und nicht "wie sie sich gerade aufhalten" ... und was sind "dumpfe" Menschen ??? wenn man im Glashaus sitzt sollte man nicht mit Steinen werfen ... einen schönen Abend noch Gruß Ekkehard

Hans Rotbein 06.04.2011 - 18:19:13

@ Leser

Sehr geehrter Leser mit den vielen Fragezeichen, bedenken Sie bitte, man kann die Onlineausgabe der MOZ weltweit lesen. Man muß nicht dabei gewesen sein, um mitzukriegen, was für dumpfe Menschen hier z.T. herumlaufen und Storchennester absägen. Zum Glück gibt es andere Menschen, die das wieder ausbügeln und noch andere, die sich darüber freuen, egal wie sie sich gerade aufhalten. Darum geht es u.a. in dem Artikel und in dem Kommentar. Übrigens, man sollte hier nur Kommentare schreiben, wenn man des Lesens und Schreibens tatsächlich mächtig ist, sonst wirft das schon wieder ein schlechtes Licht auf die Region. Und immer hübsch locker bleiben und die Säge im Schrank lassen. Der neue Storchenmast ist aus Beton. Freundliche Grüße Hans Rotbein im Anflug auf Behrensdorf

Ekkehard 06.04.2011 - 17:54:25

z.Zt. Abu Dhabi

wer angibt hat eben mehr vom Leben

leser 06.04.2011 - 15:01:07

??????????

Z.z. Abu Dhabi ? Was hat das mit dem Artikel zu tun? einfach mal sein urklaubsziel angeben?

Barbara Zwenger 06.04.2011 - 12:59:14

Glückwunsch - Bürger schneller als der Amtsschimmel

Nach dem skandalösen Vorfall endlich mal eine gute Nachricht aus der Heimat. Zum Glück gibt es engagierte Bürger, die sich nicht alles gefallen lassen und für eine schnelle Lösung sorgen. Die Störche können schließlich nicht warten, bis die Volksvertreter endlich ausgeschlafen haben. Allerdings erweckt es den Anschein, als wäre dieser Vorgang "mit Ansage" geschehen. Danke an Frau Schmidt von der Beeskower NABU-Gruppe, daß sie die Sache so unverzüglich und kouragiert in die Hand genommen hat. Danke an die Edis, Bohlen & Doyen für die sofortige Hilfe und vor allem an die engagierten Bewohner von Behrensdorf, die hoffentlich "ihre" Störche zurückbekommen. Störche bringen Glück und führen die Menschen zusammen, wie sich hier gezeigt hat. Barbara Zwenger, NaturLandLeben e.V. www.naturlandleben.de.tl z.Z Abu Dhabi (UAE)

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