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Feuerwehr tritt
 für Behrensdorf an

Elke Lang / 11.08.2011, 07:56 Uhr
Behrensdorf (In House) Es ist nicht einfach mit dem Zusammenhalt der Leute in Behrensdorf. Nachdem der letzte Ortsbeirat das Handtuch geworfen hatte, will die Wählergemeinschaft „Freiwillige Feuerwehr Behrensdorf“ das Wohl im Ort wiederherstellen. Am 11. September wird gewählt.

Behrensdorf ist ein sauberer, ansehnlicher Ort. Diesen Eindruck vermittelt schon die Ortsdurchfahrt. Zu Zeiten von Axel Zeschmann, der von 2001 bis 2003 Ortsteilbürgermeister war und jetzt Gemeindevertreter in Rietz-Neuendorf ist, wurde der Straßen- und Gehwegebau für den Ort angeschoben und nach seiner Amtszeit schließlich realisiert. Zu den Erfolgen der letzten zehn Jahre gehört ebenso der Umbau eines Teils einer alten Werkstatt zu einem funktionierenden Feuerwehrgerätehaus und eine rund 50 Meter lange Feuerwehrauffahrt mit Asphaltdecke. Es gibt also durchaus weitgehende Einigkeit unter den Dorfbewohnern. Aus Umfragen ist hervorgegangen, dass die Mehrzahl wieder einen Ortsbeirat haben möchte und dafür ist, dass der andere Teil der alten Werkstatt zu einem Dorfgemeinschaftshaus umgebaut wird.

Nachdem der Ortsvorsteher Dietmar Hanelt und Steffi Winter zurückgetreten waren, blieb nur noch Peter Borngräber von der Freiwilligen Feuerwehr übrig. Er war bereits 2008 zusammen mit Manfred Fraenkel und Axel Zeschmann als gleiche Wählergemeinschaft wie jetzt gewählt worden, wobei Manfred Fraenkel auf der Aufrückerliste blieb. Die drei haben den Mut, es noch einmal zu versuchen. Dabei ist ihnen klar: „Wir sind keine Phantasten, wir wissen, dass das schwer ist, aber wir wollen, dass es weiterhin einen Ortsbeirat gibt, der die Interessen von Behrensdorf in der Großgemeinde vertritt. Sonst sind wir hier das letzte Rad am Wagen“, fasst Manfred Fraenkel zusammen. Und Axel Zeschmann ergänzt: „Wir wollen verlässliche Ansprechpartner für die Bevölkerung und die Verwaltung sein.“

Konkret geht es der Wählergemeinschaft um die gleichen Ziele, die sie sich schon 2008 gestellt hatte, „von denen sich aber ein Teil in der Warteschleife befindet“, erklärt Manfred Fraenkel. „Es sind viele Sachen in Planung, bei denen wir eben dran bleiben müssen“, weiß auch Peter Borngräber, wobei Axel Zeschmann als Gemeindevertreter darauf hinweist, dass nicht alles auf einmal gehe, denn in der Gemeinde gebe es andere Sachen, die gleichrangig sind. „So realistisch muss man sein“, appelliert er.

Was die Behrensdorfer brauchen, ist also der Ausbau des Dorfgemeinschaftshauses, den der alte Ortsbeirat, wie Peter Borngräber sagt, „nicht wirklich vorangetrieben hat, weil er die Erneuerung des Dorfangers im Auge hatte“. Er macht auf den Missstand aufmerksam, dass die Weihnachtsfeiern zur Zeit in der Garage der Freiwilligen Feuerwehr stattfinden müssen. Sollte die Wählergemeinschaft zusammen mit der Einzelkandidatin Cornelia Stotz, die zur Zeit im Urlaub ist, das Vertrauen der Behrensdorfer erringen können, will sie sich für beides einsetzen: für das Gemeinschaftshaus und den Anger. Auch sollen die Seitenstraßen asphaltiert werden, was von der Bevölkerung gewollt sei. Eines der wichtigsten Ziel der Wählergemeinschaft aber formuliert Manfred Fraenkel so: „Wir wollen die Dorfgemeinschaft stärken, Menschen zusammenbringen, damit sie wieder miteinander und nicht übereinander reden.“

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