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7. Oldtimertreffen am Dreiseitenhof in Grebs

13.06.2011, 06:13 Uhr - Aktualisiert 13.06.2011, 06:13
grebs () Grebs – Alle Jahre wieder (von wenigen Ausnahmen abgesehen) wird Grebs zum Eldorado für Oldtimer-Fans. Und die bekamen diesmal besonders viel geboten - Traumhaftes auf zwei, drei und vier Rädern. Von Kristin Knoll

72 Exponate gab es am vergangenen Samstag auf der Wiese des Dreiseitenhofes in Grebs zu bestaunen. Gut geölt und glänzend poliert präsentierten die Oldtimerbesitzer ihren fahrbaren Untersatz. Es reihte sich 312er Wartburg an 250er SL Mercedes Benz, 35er Java an 250er MZ. Natürlich durfte der Trabi und die Vogelserie von Simson nicht fehlen. Und sogar aus dem Hause Corona war ein Motorrad dabei.

Frank und Michael von den IFA-Freunden Lehnin stellten die jeweiligen Maschinen zusammen mit ihren Fahrern vor. Neben den technischen Details erfuhren die Interessierten auch die persönlichen Geschichten hinter dem Metall. Als Silberhochzeitsgeschenk, „Brautkutsche“ oder wie im Fall von Klaus-Dieter Mädina aus Groß Kreuz als Erinnerung an seinen Bruder, der ihn bei jeder Fahrt begleitet, da er vor Jahren seine SR 1 aus einer Müllkippe in Deetz gefischt hatte, hatte jedes Gefährt seine eigene Vergangenheit.

Harry Grunert, Cheforganisator und Heimatmuseumsbesitzer, ist zufrieden. Für dieses Treffen waren keine Einladungen verschickt worden, und dennoch sind die Oldtimerfreunde zahlreich erschienen. Zirka 400 Besucher bestaunten blitzendes Chrom und lauschten vibrierendem Motorgeheul. Immer wieder war zu hören, wie viel Zeit und Mühe die Besitzer in die Restaurierung ihrer „Schätze“ investiert hatten. Bis zu vier Jahren dauerte es manchmal, alle Einzelteile originalgetreu zu beschaffen. Und stolz sind sie alle. Wie Harry Schumann aus Beelitz mit seiner 350er Perak. „Es ist schön und selten und hat mich noch nie hängen lassen.“

Wem das nichts war, konnte auch ins Heimatmuseum gehen, Eintritt war frei. Besonderer Publikumsmagnet war die Fahrrad-Ausstellung von Günter Bauch. Dort reihten sich Drahtesel der Marken Brennabor, Europa und Rekordia aneinander.

Und selbst das Fernsehen in Form des Teltow-Kanals war vor Ort, um Werbung für die Zukunft zu drehen.

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