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Glambecker Kirche erlebt erste Trauung nach der Sanierung

Symbol der Beständigkeit

Gemeinsames Werk: Jan und Susann Ouart pflanzten nach ihrer Trauung einen Elsbeerbaum auf die Wiese neben der Glambecker Fachwerkkirche.
Gemeinsames Werk: Jan und Susann Ouart pflanzten nach ihrer Trauung einen Elsbeerbaum auf die Wiese neben der Glambecker Fachwerkkirche. © Foto: matthias wagner
matthias wagner / 13.09.2011, 05:04 Uhr
Glambeck (maw) Vielen eher als Pilgerort für kleine und feine Konzerte der Extraklasse bekannt, diente die etwas abgelegene Glambecker Fachwerkkirche am vergangenen Sonnabend einmal ihrem eigentlichen Zweck. Jan und Susann Ouart, geborene Benecke, gaben sich vor Gott und Pfarrer Ralph Schwieger, sowie allen Gästen das Ja-Wort.

„Es war die erste Trauung nach der Sanierung des Gotteshauses“, so Heimtraud Eichhorn vom Verein Denkmale Glambeck.

Und wie es der Zufall will, war die Eheschließung der Eltern des Bräutigams, im Jahre 1964, eine der letzten Trauungen vor der Schließung der Kirche. So fügte sich der Kreis versöhnlich zu einem harmonischen Ganzen.

Nach einer Idee des Denkmalvereines haben, seit dem zurückliegenden Jahr 2010, alle Nutzer der Kirche die Möglichkeit, auf der angrenzenden Wiese einen Baum zu pflanzen.

Es soll immer der jeweilige „Baum des Jahres“ sein. Gleichsam als Symbol für Beständigkeit und Leben.

Den Anfang machte im letzten Jahr die Vogelkirsche. Heuer fand die beginnende Tradition mit der Pflanzung einer Elsbeere, dem Baum des Jahres 2011, ihre Fortsetzung.

„Ein eher seltener Baum“, weiß Pfarrer Schwieger zu berichten. Eines der größeren Exemplare sei in der Nähe von Greiffenberg zu bewundern, erzählte er.

Das Brautpaar Ouart ist auch im Lichte der Familiengeschichte, eng mit der Glambecker Kirche verbunden. So hat der Vater der Braut, Stellmachermeister Erich Benecke, in großem Umfang an ihrer Sanierung mitgewirkt und ist auch sonst im Rahmen der Denkmalpflege und Erhaltung sehr aktiv. So stammen beispielsweise alle Ausstellungstafeln im Glambecker Taubenturm aus seiner Hand.

Herrliches Spätsommerwetter und Sonnenschein taten ein Übriges zum Gelingen des Tages.

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