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Meyenburger errichten aus Frust Slalomstrecke für Ernte-Trecker

Ärger über 20-Tonner

Michael Dietrich / 22.09.2011, 07:19 Uhr - Aktualisiert 22.09.2011, 13:55
Meyenburg (MOZ) In Dörfern haben die Bewohner für gewöhnlich mehr Verständnis für Erntefahrzeuge als in Städten. In Meyenburg hat sich das aber seit dem Wochenende erledigt. Im 5-Minuten-Takt schepperten Traktoren mit 20 Tonnen Maisschnitt auf den Dreiachs-Anhängern wenige Meter an den Häusern vorbei. Bei dem sonnigen Wetter am Sonnabend waren fast alle Anwohner in ihren Gärten, erlebten das Schauspiel hautnah und waren entsprechend auf der Palme. Einige Meyenburger errichteten aus Protest eine Slalom-Strecke aus geparkten Autos auf der Straße.

Die Transporte von den Äckern der Schöneberger Agrar GmbH haben die neue Biogas-Anlage im Schwedter Hafen als Ziel. Die muss jährlich mit 60 000 Tonnen Biomasse bestückt werden. Der Betreiber, die Berliner Gasag, hat dafür Verträge mit Landwirten der Region. Aktuell sollen 20 000 Tonnen Maisernte in die Silos. Drei Wochen lang fahren die acht Fahrzeuge des Lohnunternehmens Osters & Voss täglich bis zu viermal hin und zurück.

Um darauf aufmerksam zu machen, dass dies keine normale Verkehrsbelastung in Erntezeiten mehr ist, sondern schon eher die Belieferung einer Industrieanlage darstellt und auf der kurvigen Ortsdurchfahrt von Meyenburg nichts zu suchen hat, suchten ein paar erhitzte Anwohner am Wochenende die Konfrontation. Transportleiter Jens Nowotny und Bürgermeister Gerd Regler mussten vor Ort schlichten.

Nach Angaben des Landwirtschaftsunternehmens gab es für die Trecker keinen anderen Weg zum Hafen. Die Einfahrt nach Schwedt ist für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt. Die Fahrt über die großräumige Ortsumgehung B 2 ist landwirtschaftlichen Fahrzeugen ebenfalls verboten, da die Strecke als Kraftfahrstraße ausgeschildert ist. Sie verbietet die Benutzung von Fahrzeugen, die für weniger als Tempo 60 zugelassen sind.

Der Landwirtschaftsbetrieb hat zu Recht die Route über Meyenburg gewählt, diese ist als Landesstraße für dessen Verkehr ausgewiesen. Vorher hatte der Betrieb aber Bürgermeister Gerd Regler informiert und sich dessen Okay eingeholt. Gerd Regler begründet dies damit, dass er die Gelegenheit für einen willkommenen Anlass hielt, auf seine Forderung nach einer neuen Verkehrslösung in der Region hinzuweisen. Er fordert, dass die 7,5-Tonnen-Verbotsschilder an der Einfahrt zu Schwedt verschwinden. Die waren aufgestellt worden, als die neue B 2 fertig war, die den Schwerlastverkehr aufnehmen sollte.

Die Erntefahrzeuge fahren noch eine Woche lang, inzwischen regelwidrig auch über Schwedt. Eine mögliche Ausnahmeregelung, die sowohl der Kreis für die B 2 neu als auch die Stadt Schwedt für Erntefahrzeuge in Richtung Polder in der Vergangenheit schon erteilt hatte, wurde vom Betrieb nicht beantragt. Man werde das zur nächsten Maisernte tun, versprach der Ernteleiter.

Das grundsätzliche Problem, dass Meyenburg immer wieder als Umfahrung von Schwedt für größere Fahrzeuge herhalten muss, ist damit nicht gelöst. Das jedoch ist selbst gewählt. Der Gemeinderat war dagegen, dass die Straße von der Landes- zur Gemeindestraße abgestuft wird. Dann müsste nämlich die Kommune Bau und Reparaturen bezahlen, was jetzt das Land tut. Und die Anwohner müssten dafür Anliegerbeiträge zahlen, von denen sie jetzt befreit sind. Die viel besser ausgebaute Schwedter Zufahrt hingegen ist eine Gemeindestraße.

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musteregal 25.09.2011 - 13:20:39

@ "ALLE" MUSTERMÄNNER

Tolle Beiträge. In diesem Sinne: "Time waits foe no one, and it wan´t wait for me." Deshalb: Macht Liebe, wieget euch ein, bleibt im Fraien und treibt´s im Freien. Peace ohne "n"

Mustermann :-) 24.09.2011 - 20:03:47

Es ist Erntezeit

Unser einzig Leben ist zu kurz um mit der Zeit zu spielen. Last die Traktoren ziehen, denn es ist Erntezeit. Der Mais wird uns alle die Erleuchtung bringen. Drum macht die Straßen wieder frei und säumt diese mit FRIEDE

MUSTERMANN 24.09.2011 - 18:22:31

Na nu Zelllteilung? Welch ein Wunder der Natur- Klone -

da freue ich mich aber , keine sorge der papa ist zurück. wunderschöne kommentare. strotzen nur so von ideenreichtum und fachkenntnis. weiter so immer am zeitgeist und frieden für alle... ps. das alphabet hat 26 buchstaben und ebensoviele große- kleine, und die als permutation mit wiederholung laufen lassen, da gibt es so viele variationen, die sonderzeichen fast vergessen. man muß nicht der fabonachi oderder montecarlo methode folgen.. aber nochmals vielen dank für die ehrerweisung.. schönes geruhsames und sonniges wochenende. FRIEDE

MUSTERMANN123 24.09.2011 - 17:09:36

Das Leben wird schöner

Das ist der Fortschritt . Tanken müssen alle, aber wer macht sich um die Ökobilanz einen Kopf. Die schwindenden Resourcen, die Klimaerwärmung und das Bewußtsein der Bürger, Also ich Bitte Euch, habt Verständniss. Es ist Erntezeit. Schönes sonniges Wochenende. FRIEDE

MUSTERMANN123 24.09.2011 - 17:08:47

Das Leben wird schöner

Das ist der Fortschritt . Tanken müssen alle, aber wer macht sich um die Ökobilanz einen Kopf. Die schwindenden Resourcen, die Klimaerwärmung und das Bewußtsein der Bürger, Also ich Bitte Euch, habt Verständniss. Es ist Erntezeit. Schönes sonniges Wochenende. FRIEDE

MUSTERMANN123 24.09.2011 - 17:07:45

Das Leben wird so schöner

Das ist der Fortschritt . Tanken müssen alle, aber wer macht sich um die Ökobilanz einen Kopf. Die schwindenden Resourcen, die Klimaerwärmung und das Bewußtsein der Bürger, Also ich Bitte Euch, habt Verständniss. Es ist Erntezeit. Schönes sonniges Wochenende. FRIEDE

MUSTERMANNµ^ 24.09.2011 - 17:01:46

ESSEN MÖCHTE JEDER

Wo soll den herkommen. Es ist Erntezeit, gehts denn noch!!! Einen Lieben Gruß an Alle Erntehelfer und Bauern der Region, Macht weiter so und schönes Wochenende. FRIEDE

MUSTERMANN!12 24.09.2011 - 16:58:34

Das kann doch wohl nicht sein

Traktoren rollen durch die Uckermark und mit überhöhter Geschwindigkeit. Gestern überholte mich so ein Rriesenerntefahrzeug voll beladen und meine 4 Kinder hatten Angst. Ich habe Ihnen dann erklärt, bei der Ernte geht es um jede Sekunde und wir wollen ja auch immer das unser Teller voll gefüllt ist. Na das haben Sie dann auch verstanden und sich drüber gefreut. FRIEDE

MUSTERMANN### 24.09.2011 - 16:52:09

Die Dörfer sind das Salz in der Suppe

Der Artikel ist voller Fakten und wir sollten über die Konsequenzen für die Natur nachdenken. Bleibt weiter so krietisch. FRIEDE

Mustermann* 24.09.2011 - 01:18:14

So ist das

viel Freude am Wochenende. Trecker fahren Slalom. Bürgermeister dirigieren. . Der Mais bringt uns Energie. Es werde Licht. FRIEDE

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