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Blütezeit für Kürbis-Züchter Harry Skeries aus Behrensdorf / Sonntag Meisterschaften

Mit Luft und Liebe

Farbenfrohe Vielfalt: Harry Skeries präsentiert in seinem Garten in Behrensdorf seine großen und kleinen Kürbisse. Der Hobby-Züchter verkauft die schönsten Exemplare und kennt inzwischen auch ein paar Geheimrezepte.
Farbenfrohe Vielfalt: Harry Skeries präsentiert in seinem Garten in Behrensdorf seine großen und kleinen Kürbisse. Der Hobby-Züchter verkauft die schönsten Exemplare und kennt inzwischen auch ein paar Geheimrezepte. © Foto: MOZ/Jörn Tornow
Sandra Dietrich / 30.09.2011, 20:27 Uhr
Behrensdorf (MOZ) Herbstzeit ist Kürbiszeit. Egal ob zu Halloween vor der Eingangstür oder im Kochtopf. Der Kürbis erfreut zur Zeit nicht nur zahlreiche Menschen bei Festen, sondern auch die Augen und Geschmacksnerven von Hobbyzüchtern, so auch Harry Skeries aus Behrensdorf.

Schon vor seinem Gartenzaun leuchten dem Besucher die großen und kleinen Kürbisse entgegen. Auf einem Holzregal hat Harry Skeries sie nach Größe sortiert und die entsprechenden Preise ausgewiesen. Und wer glaubt, Kürbisse seien stets rund und orange wird hier eines besseren belehrt.

Vor fünf Jahren fing alles an. Seine Tochter pflanzte ein paar Zierkürbisse. Nun nehmen hunderte kleine und große Kürbisse die Fläche hinter seinem Haus in Behrensdorf ein. Mit dem Kürbis-Anbau beginnt Harry Skeries bereits zwischen Ende April und Anfang Mai. „Ich verteile dann Mist von Pferden auf die Erde und pflanze anschließend Kerne dort hinein.“ Dann heißt es geduldig warten und darauf achten, dass die Pflanzen ausreichend Feuchtigkeit bekommen. „Dieses Jahr war es schon fast etwas zu nass“, sagt der 56-jährige Familienvater.

Dennoch wuchsen dieses Jahr zahlreiche Ölkürbisse, Zierkürbisse, Hokaido sowie gelbe und rote Zentner. Jetzt können die bunten Früchte geerntet werden. „Ende September/Anfang Oktober sind sie reif“, sagt Harry Skeries. Mit einer Gartenschere werden sie am Stiel, der eine grau-bräunlich Farbe hat, abgeschnitten. Riesen-Kürbisse möchte der gelernte Bauschlosser nicht haben. Für seinen Anbau verwendet er lediglich am Anfang etwas Dünger, den Rest machen Sonne und Regen. So bekommen die Früchte einen Durchmesser zwischen zehn und 50 Zentimeter. Anders bei Roland Geisler aus Erkner, der für seine Riesen-Frucht sogar ein Gerüst bauen musste, um den Kürbis zu stützen. Am Sonntag wird bei den 1. Offenen Kürbiswiege-Meisterschaften Berlin-Brandenburgs in Petersdorf/Bad Saarow der schwerste Kürbis gesucht. Einen Preis soll es auch für die schönste Form und Farbe geben.

Harry Skeires verkauft seine schönsten Kürbisse vor seinem Gartenzaun. 50 Cent bis sechs Euro kostet einer, je nach Größe. Seinen Garten hat er bereits mit leuchtenden Früchten dekoriert – einige von ihnen sind sogar zweifarbig. Auf dem Esstisch dürfen Kürbisse bei ihm natürlich auch nicht fehlen. „Für eine Kürbissuppe nehme ich einen Hokaido, etwas Porree, Kartoffeln, Möhren und Dill und füge Brühe und Wasser zu.“ Zum Nachtisch hat der Hobby-Kürbiszüchter auch eine Idee. „Man schneide den Kürbis in Würfel und koche ihn behutsam in Wasser mit Zucker, Essig, Nelken, Zimt und Ingwer. Fertig ist ein leckeres Kompott süß-sauer.

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