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Fehrbellin und Friesack wenden sich an das Land

10.02.2011, 06:13 Uhr - Aktualisiert 10.02.2011, 06:13
lobeofsund () Lobeofsund - Die Gemeinde Fehrbellin und das Amt Friesack werden sich gemeinsam beim Landesbetrieb für Straßenwesen dafür stark machen, dass der Zustand der Landesstraße 17, vor allem zwischen Lobeofsund und Königshorst, verbessert wird.Von Markus Kluge

„Die Forderung nach einer grundhaften Sanierung hat sicher keine Aussicht auf Erfolg. Aber der derzeitige Zustand ist unhaltbar“, so Fehrbellins Bürgermeisterin, die sich dem Problem der Jahnberger Ortsvorsteherin Elke Bonanaty (RA berichtete) angenommen hat. „Wir haben sehr nett gesprochen und sind uns einig, dass dieser Straßenabschnitt recht eigenwillig ist“, sagt Behnicke über den Abschnitt, die nur einen Asphaltstreifen hat, auf dem aber jeder fahren möchte – auch entgegengesetzt der Fahrtrichtung. Laut Behnicke arbeitet der Landesbetrieb derzeit an einem neuen Bedarfsplan, welche Strecken erneuert werden müssen. „Die L 17 ist dort aber leider definitiv nicht drin“, weiß die Bürgermeisterin. Mit ihrem Kollegen, Friesacks Amtsdirektor Christian Pust, will sie dennoch schriftlich und eindringlich um eine Verbesserung der desolaten Straße bitten. Das Land hatte das bisher aus finanziellen Gründen abgelehnt.

„Das Argument vom Land ist heute noch immer dasselbe wie damals: Für die Sanierung unserer Straßen ist kein Geld da“, sagt Harry Tockhorn. Der 82-Jährige war lange Jahre selbst Bürgermeister der seinerzeit noch eigenständige Gemeinde Königshorst und hat sich schon vor 20 Jahren für die Sanierung der Straße zwischen Lobeofsund und Königshorst eingesetzt. Mit dem Landesbetrieb für Straßenwesen sei er immer gut klar gekommen. Dass es dort trotz knapper Kasse an der L 17 derzeit überhaupt einen befahrbaren asphaltierten Streifen neben dem Kopfsteinpflaster gibt, ist einem Abkommen zu verdanken, das er damals mit eingefädelt hat. „Vom damaligen Leiter des Straßenbauamtes in Kyritz wurde mir ein Kompromiss angeboten. Man könnte eventuell aus einem Reparaturfonds die Straßen verbessern und die Sommerwege nach und nach beseitigen. Natürlich ohne eine Packlage für 30 Tonner“, erinnert sich Tockhorn.

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