Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Konstruktive Gespräche bei Ortsbeiratssitzung in Behrensdorf / Fehlendes DSL sorgt für Unmut

Befürcheter Ärger ist ausgeblieben

Elke Lang / 07.11.2011, 21:06 Uhr
Behrensdorf (MOZ) Ortsvorsteherin Cornelia Stotz hatte sich bei der ersten Sitzung des neuen Ortsbeirats von Behrensdorf nach Berichten über frühere Zusammenkünfte darauf gefasst gemacht, auch „böse Worte“ zu hören. Am Freitag waren die Einwohner eingeladen, Hinweise, Vorschläge, aber auch Kritiken zu äußern. Die Ortsvorsteherin mahnte sie zu Beginn der Einwohnerfragestunde vorsorglich besänftigend, nicht durcheinander, sondern schön nacheinander zu reden. Aber alle Befürchtungen waren umsonst. Die zehn Leute, die gekommen waren, hatten offensichtlich wie die Ortsvorsteherin und das einzigeOrtsbeiratsmitglied Manfred Fraenkel das Ziel mitzuhelfen, die Dorfgemeinschaft wieder zu festigen. Es entwickelte sich ein lockeres, konstruktives Gespräch, bei dem durchaus auch einmal gelacht wurde.

Im Zentrum stand das gemeinsame Feiern im Ort. „Wie lange haben wir hier schon kein Fest gehabt?“, fragte eine Einwohnerin. So lange es kein neues Dorfgemeinschaftshaus gibt, sind nur Sommerfeste möglich. Ein Vorschlag lautete, das Geld, das beim Zampern hereinkommt, künftig für das eigene Sommerfest zu verwenden. Bis jetzt ging das Geld immer nach Ahrensdorf, da die Ahrensdorfer die Zamperkapelle gestellt haben und den Behrensdorfern freier Eintritt zur Ahrensdorfer Faschingsveranstaltung gewährt wurde. Die Konsequenz wäre, dass die Behrensdorfer eine kostengünstige Musik für ihre Zampertour finden und in Ahrensdorf Eintritt bezahlen müssten. Manfred Fraenkel fand die Idee gut, da es doch viele Behrensdorfer gebe, die im Ort feiern wollen. Er selbst legte auch schon einen Grundrissvorschlag für das neue Dorfgemeinschaftshaus vor. Danach sollen sechs Tische mit je sechs Stühlen Platz finden, wobei bei privaten Feiern auch 40 und mehr Leute unterkommen könnten.

Nicht zum Lachen zumute war es den Teilnehmern bei dem Thema DSL-Anschluss, das von Ralf Kulesa angeschnitten wurde. Er war ungehalten. „Es wurden auf Werbeveranstaltungen der Telekom große Versprechen gemacht, und nun werden keine Termine der Fertigstellung genannt.“ Kulesa forderte alle auf, mehr Druck bei der Telekom zu machen.

Die nächste Ortsbeiratssitzung findet Anfang Januar statt. Dann soll unter anderem über die Verwendung des Zamper-Geldes entschieden werden.

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG