Dienstag, 29. Juli 2014
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Roland Hanke 25.01.2013 19:03 Uhr
Red. Beeskow, beeskow-red@moz.de

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"Wir sind auf einem guten Weg"

Storkow (MOZ) Die Fußballer des Storkower SC haben mit der Vorbereitung auf die Rückrunde in der Landesklasse Ost begonnen. Roland Hanke sprach mit Trainer Andreas Lübbehusen (48), der eine A-Lizenz besitzt und in Diensdorf-Radlow wohnt, über den derzeitigen Stand der Dinge.

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Klare Vorstellungen: Fußball-Trainer Andreas Lübbehusen vom Landesklasse-Vertreter Storkower SC beim Treff mit der MOZ  

Klare Vorstellungen: Fußball-Trainer Andreas Lübbehusen vom Landesklasse-Vertreter Storkower SC beim Treff mit der MOZ

© Alexander Winkler

Herr Lübbehusen, Sie sind mit ihrer Mannschaft in die Vorbereitung auf den Rückrundenstart in knapp einem Monat gestartet. Wie sieht das Programm aus?

Wir trainieren dreimal in der Woche, immer dienstags, donnerstags und freitags. Und dazu ist meist samstags ein Testspiel vorgesehen. Spielen wir an einem Wochentag, wird am Wochenende trainiert. Das erste Testspiel soll an diesem Sonntag, um 13.30 Uhr, in Storkow gegen Preußen Bad Saarow steigen.

Gibt es Veränderungen im Kader der Mannschaft?

Abgänge haben wir keine zu verzeichnen. Dafür aber Zugänge beziehungsweise Rückkehrer. Florian "Otti" Nagel rückt von den A-Junioren in die erste Männermannschaft auf. Martin Grossmann kehrt nach seiner Genesung von einer Knie-OP zurück. Und mit Marcel Bergunde bekommen wir einen alt eingesessenen Storkower als Verstärkung neu in die Mannschaft. Dagegen wird Thoralf Oehlsen nach seinem Muskelfaserriss beim Hallenturnier in Briesen erst einmal ausfallen.

Was haben Sie sich mit der Mannschaft bis zum Saisonende vorgenommen?

Auf diese Frage eine Antwort mit irgendwelchen Tabellenplätzen zu geben, das kann man als Trainer nur falsch machen. Deshalb nur so viel: Ich weiß, was ich will, und vor allem, was ich nicht will.

Geht es etwas genauer?

Wir wollen uns als Mannschaft fußballerisch stabilisieren. Und wir möchten auch gern mal aufsteigen, sicher aber nicht mehr in dieser Saison.

Haben Sie sich diesbezüglich einen Zeitrahmen gesteckt?

Zu erst einmal ist es mir ganz wichtig, dass dieses Projekt Storkower SC vor allem Teamarbeit ist, mit vielen Leuten, die daran arbeiten. In der Saison 2013/2014 könnte etwas entstanden sein, das die Mannschaft in die Lage versetzt, die Spiele besser kontrollieren zu können, wenn das System des Trainers umgesetzt wird. Und vielleicht spielen wir dann 2015 schon in der Landesliga.

Brauchen Sie dafür neue Spieler?

Ich denke, das ist bis auf punktuelle Verstärkungen nicht nötig. Nach der Fusion von Germania Storkow und Blau-Weiß Alt Stahnsdorf zu einem Verein ist genügend Potenzial an Spielern und auch im Umfeld vorhanden. Der Storkower SC ist wie eine große Familie, etwas ganz Besonderes. Wir sind in der glücklichen Lage, in dieser Beziehung unabhängig von anderen Vereinen zu sein.

Hat das auch damit zu tun, dass Sie zugleich Trainer der Männer und A-Junioren des Storkower SC sind?

Die A-Junioren haben in der ersten Halbserie regelmäßig zusammen mit den Männern trainiert. Das diente dem gegenseitigen Kennenlernen und hat Kräfte freigesetzt. Und alle haben voneinander profitiert. So etwas ist nicht planbar, doch die Spieler haben die Chance genutzt, und eine enorm gute Trainingsqualität entwickelt.

Wird jetzt weiter gemeinsam trainiert?

Nein, jede Mannschaft wird sich jetzt wieder auf ihre jeweiligen Landesklasse-Aufgaben konzentrieren, ich werde aber beide vorerst weiter betreuen. Und ich habe mit Bernd Witzke bei den Männern und Jochen Meyer bei den A-Junioren starke Co-Trainer, die wissen, worauf es ankommt.

Sie haben ja erst Ende September 2012, also als bereits einige Saisonspiele absolviert waren, das Trainer-Amt bei den Männern von Thoralf Krause übernommen. Sind Sie mit der Hinrunde zufrieden?

Als Thoralf der Mannschaft und mir seinen Entschluss, den Trainerposten aufzugeben, mitgeteilt hat, hat erst einmal bei allen eine Findungsphase begonnen. Ich war auf die A-Junioren fixiert, obwohl ich schon bei der Ersten etwas mitgeholfen hatte. Für mich war es ein Reiz und eine Ehre zugleich. Doch ich kam mir vor wie in einem Film, für den ich gar keinen Eintritt bezahlt habe. Musste aus einem fahrenden Zug raus und mich in einem anderen erst einmal zurechtfinden - wie die Spieler übrigens auch.

Sind alle inzwischen am Ziel angekommen?

Es war insgesamt eine knifflige Hinrunde, in der wir ein paar Mal auf der Kippe standen, aber nie Panik bekommen haben. Was das Kennenlernen und das Verständnis betrifft, glaube ich schon, dass wir inzwischen auf einem sehr guten Weg sind. Zu verbessern gibt es immer etwas. Doch nach dem drittletzten Spiel der Hinrunde mit dem 1:2 bei Germania Schöneiche II war Klarheit in den Köpfen. Das haben danach das 5:4 gegen den SV Woltersdorf und das 2:0 bei Blau-Weiß Wriezen gezeigt. Und das wollen wir auch in der am 23. Februar beginnenden Rückrunde weiter unter Beweis stellen.

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