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Fabian Sauer 18.03.2012 19:04 Uhr
Red. Bernau, bernau-red@moz.de

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König beherrscht die Kartentricks

Panketal (MOZ) Schon von der Straße aus fällt der kleine beleuchtete Bungalow auf, der in der Flotowstraße steht. Die Requisiten und die Figur mit dem Zauberhut, die den Weg zur Hütte säumen, lassen keinen Zweifel daran, dass es dort magisch zugeht. Viel mehr Platz als für die 20 Gäste, die an diesem Abend gekommen sind, gibt es nicht. Dafür ist die Stimmung umso besser.

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Trotz der Nähe zum Publikum: Für Marvin König spricht, dass die Tricks dennoch nicht durchschaut werden.

© Fabian Sauer

Von seiner "kleinen Oase" spricht Dirk Mohr alias Mohrbo, wenn es um die Zauberbühne in Panketal geht. "Ursprünglich habe ich die Bühne eingerichtet, um Equipment zu lagern und um neue Tricks auszuprobieren", erzählt Mohrbo. Seit sechs Jahren nutzt er die Bühne allerdings auch für regelmäßige Zaubershows und um Nachwuchsmagiern eine Plattform zu bieten. Seit 2005 betreibt der Panketaler auch eine Zauberschule. "Die Nachwuchskünstler sollen die Bühne jetzt nach dem selben Prinzip fortführen."

So genießt Mohrbo die Zaubershow an diesem Abend auch nur als Zuschauer, während Marvin König und Felix Wohlfarth das Publikum verzaubern. In Abendgarderobe tritt der 21-jährige Marvin König aus Panketal auf. Lediglich weiße Handschuhe und Zylinder fehlen, um das Bild des klassischen Zauberers komplett zu machen. Mit einigen klassischen Tricks eröffnet der Abiturient sein Programm und lässt Wasser in einer Zeitung verschwinden oder Karten erraten. Auch mit einer Variante des Hüttchenspiels und feurigen Kartentricks beeindruckt König die Gäste, die nur einen Meter vor ihm sitzen. Dass sich die Zaubertricks trotz der unmittelbaren Nähe zu den Magiern nicht erschließen lassen, macht den Reiz der Close-Up Show aus.

Ebenfalls auf der Bühne ist der Potsdamer Felix Wohlfarth, der das Programm schon mal mit ein wenig Magie aus der Maggi-Flasche würzt. Neben seinem Showpart zeichnet der 20-Jährige aber auch für die künstlerische Leitung der neuen Zaubershows verantwortlich. Damit zählen Programmgestaltung, Choreografie und Regie nun zu seinen Aufgaben, auch wenn Dirk Mohr natürlich noch mit Rat und Tat zur Seite steht.

Als Profession sehen die beiden Nachwuchsmagier die Zauberei allerdings noch nicht. "Die Ausbildung geht klar vor", meint Marvin König, auch wenn ihn die Zauberei reizt. "Diese Art Unterhaltungsshow sieht man nicht mehr so oft wie zum Beispiel Gesangs- oder Tanzshows."

Im Anschluss an die gelungene Prämiere bot sich den Besuchern dann noch die Möglichkeit, mit den Magiern ins Gespräch zu kommen, auch wenn keine Tricks verraten wurden.

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