Anmelden
Anmelden
Beta_Bild

Mittwoch, 29. Juli 2015
ABO-ButtonABO-ButtonKONTAKT-Button


Sie haben 8 von 10 Gratis-Artikeln gelesen.
x
Registrieren Sie sich jetzt und lesen Sie im Monat bis zu 20 Artikel kostenlos.
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits registriert? Bitte anmelden

Viola PETERSSON 19.03.2012 09:00 Uhr - Aktualisiert 19.03.2012 19:19 Uhr

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/

Sanierung bei laufendem Betrieb

Eberswalde (MOZ) Nach der Übernahme des Altenpflegeheimes Webers Ablage in Finow will die Unternehmensgruppe Burchard Führer „unverzüglich“ mit den Planungen zum Umbau des Hauses beginnen. Dies erklärte Patrick Noack von der Geschäftsführung der Gesellschaft gegenüber MOZ. Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens hat der Barnimer Sozialausschuss die Kreisverwaltung beauftragt, Verkaufsverhandlungen mit der Führer-Gruppe aufzunehmen. Der Landkreis will die Senioreneinrichtung u. a. wegen des hohen Sanierungsbedarfs veräußern.

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/1/1013817/

Ziel des Umbaus, so Noack, sei eine Anpassung an den „baulichen Standard moderner Pflegeeinrichtungen“. Mit der Sanierung wolle man die Wettbewerbsfähigkeit der Einrichtung herstellen und gleichzeitig der heute allgemein „üblichen Nachfrage nach Einzelbetten nachkommen“.

Auf die Frage, ob die Bewohner während der Modernisierung umquartiert werden, antwortet Noack: Man gehe derzeit davon aus, „dass eine Verlegung der Bewohner nicht notwendig sein wird“. Auf alle Fälle wolle das Unternehmen die Beeinträchtigungen für die Senioren durch die Arbeiten „auf dem geringstmöglichen Level“ halten.

Vor gut vier Jahren hatte die Unternehmensgruppe Burchard Führer in Panketal ein Altenpflegeheim, den heutigen „Eichenhof“, übernommen und dort ebenfalls die erforderliche Modernisierung unter bewohnten Bedingungen realisiert. Gleichzeitig versicherte Noack, dass man die Investitionen in Finow nur „im notwendigen Volumen“ in Angriff nimmt, um das Angebot „nach der Sanierung vom Nutzer bezahlbar zu halten“. Weitere Details konnte der Unternehmensvertreter noch nicht nennen. Schließlich würden die Verhandlungen mit dem Landkreis Barnim jetzt erst beginnen.

Für diese Gespräche hat der Sozialausschuss der Verwaltung einige Prämissen aufgegeben. Dazu gehören vor allem Aspekte, die das Personal der Senioreneinrichtung betreffen. Wie Ausschuss-Vorsitzende Kerstin Mutz auf Anfrage sagte, sollen die Beschäftigten mit dem Wechsel „nicht schlechter gestellt werden“. Übernehme der neue Träger nicht die technischen Kräfte, werde diesen innerhalb der Kreisverwaltung bzw. beim Landkreis Barnim ein neuer Arbeitsplatz angeboten, so Mutz. Niemand werde seinen Job verlieren.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Weitere Nachrichten aus Bernau

28.07.2015 20:31

Radtour durch den Liepnitzwald

Wandlitz (hs/MOZ) Nach dem Teilerfolg beim Schutz des Liepnitzwaldes durch die Bürgerinitiative "Hände weg vom Liepnitzwald" wollen sich die Akteure damit nicht zufrieden geben. Nunmehr gehe es darum, zu verhindern, das ein Teil des Waldes der Windkraft zur Verfügung... mehr

28.07.2015 07:45

Wandlitzer Torjäger mit Kreuzbandriss

Wandlitzer Torjäger mit Kreuzbandriss

Wandlitz (MOZ) "Jetzt bin ich wohl ein Fehleinkauf", sagt Benjamin Hübner. Bei diesem Satz schwingt beim Torjäger, der gerade erst in der Sommerpause vom... mehr

28.07.2015 06:45

Knapp 700 Wohnmobile im Barnim

Knapp 700 Wohnmobile im Barnim

Bernau (teb) Die einen haben schon Ferien, die anderen putzen gerade den Kühlschrank und machen sich startklar: 392003 Wohnmobile als Ferienhäuser mit Rädern und... mehr

28.07.2015 06:22

Tröstende Fotos stiften Zuversicht

Tröstende Fotos stiften Zuversicht

Bernau (MOZ) Wenn ein Kind schwer erkrankt, ist die ganze Familie im Ausnahmezustand. Der Verein Tapfere Knirpse will Betroffenen Mut machen. Vereinsmitglied Jan... mehr