Dienstag, 26. Mai 2015
ABO-ButtonABO-ButtonABO-Button



Ihre MOZ jetzt im Sommer-Abo

Viola PETERSSON 19.03.2012 09:00 Uhr - Aktualisiert 19.03.2012 19:19 Uhr

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/

Sanierung bei laufendem Betrieb

Eberswalde (MOZ) Nach der Übernahme des Altenpflegeheimes Webers Ablage in Finow will die Unternehmensgruppe Burchard Führer „unverzüglich“ mit den Planungen zum Umbau des Hauses beginnen. Dies erklärte Patrick Noack von der Geschäftsführung der Gesellschaft gegenüber MOZ. Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens hat der Barnimer Sozialausschuss die Kreisverwaltung beauftragt, Verkaufsverhandlungen mit der Führer-Gruppe aufzunehmen. Der Landkreis will die Senioreneinrichtung u. a. wegen des hohen Sanierungsbedarfs veräußern.

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/1/1013817/

Ziel des Umbaus, so Noack, sei eine Anpassung an den „baulichen Standard moderner Pflegeeinrichtungen“. Mit der Sanierung wolle man die Wettbewerbsfähigkeit der Einrichtung herstellen und gleichzeitig der heute allgemein „üblichen Nachfrage nach Einzelbetten nachkommen“.

Auf die Frage, ob die Bewohner während der Modernisierung umquartiert werden, antwortet Noack: Man gehe derzeit davon aus, „dass eine Verlegung der Bewohner nicht notwendig sein wird“. Auf alle Fälle wolle das Unternehmen die Beeinträchtigungen für die Senioren durch die Arbeiten „auf dem geringstmöglichen Level“ halten.

Vor gut vier Jahren hatte die Unternehmensgruppe Burchard Führer in Panketal ein Altenpflegeheim, den heutigen „Eichenhof“, übernommen und dort ebenfalls die erforderliche Modernisierung unter bewohnten Bedingungen realisiert. Gleichzeitig versicherte Noack, dass man die Investitionen in Finow nur „im notwendigen Volumen“ in Angriff nimmt, um das Angebot „nach der Sanierung vom Nutzer bezahlbar zu halten“. Weitere Details konnte der Unternehmensvertreter noch nicht nennen. Schließlich würden die Verhandlungen mit dem Landkreis Barnim jetzt erst beginnen.

Für diese Gespräche hat der Sozialausschuss der Verwaltung einige Prämissen aufgegeben. Dazu gehören vor allem Aspekte, die das Personal der Senioreneinrichtung betreffen. Wie Ausschuss-Vorsitzende Kerstin Mutz auf Anfrage sagte, sollen die Beschäftigten mit dem Wechsel „nicht schlechter gestellt werden“. Übernehme der neue Träger nicht die technischen Kräfte, werde diesen innerhalb der Kreisverwaltung bzw. beim Landkreis Barnim ein neuer Arbeitsplatz angeboten, so Mutz. Niemand werde seinen Job verlieren.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Weitere Nachrichten aus Bernau

Etwas, das diese Welt zusammenhält
26.05.2015 06:48

Etwas, das diese Welt zusammenhält

Bernau (MOZ) Vor rund 2000 Jahren am Pfingsttag, ursprünglich ein jüdisches Erntedankfest, empfingen die Apostel den Heiligen Geist. Der gab den Anhängern Jesu eine Aufgabe: Sie sollten Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, die sich in Jerusalem... mehr

26.05.2015 06:44

Zuschüsse für Arbeit mit Flüchtlingen

Bernau (MOZ) Lokale und regionale Willkommensinitiativen für Flüchtlinge werden vom Land Brandenburg finanziell unterstützt. In diesem Jahr sollen dafür 30000... mehr

26.05.2015 06:35

Zerpenschleuse passt in die Gesamtstrategie

Zerpenschleuse passt in die Gesamtstrategie

Zerpenschleuse (MOZ) Im Jahre 2012 wurde die Tradition begonnen. Einmal im Jahr lädt die Gemeinde Wandlitz ihre Bürger zu einem Empfang ein. Dabei bekommt jeweils ein... mehr

26.05.2015 06:30

Panketaler Ausschüsse tagen parallel

Panketal (MOZ) Wegen des Feiertags am Montag tagen in Panketal sowohl der Ortsentwicklungsausschuss als auch der Sozialausschuss erst heute jeweils ab 19 Uhr. Der... mehr