Anmelden
Anmelden

Samstag, 30. April 2016
ABO-ButtonePaper-ButtonKONTAKT-Button


Sie haben 8 von 10 Gratis-Artikeln gelesen.
x
Registrieren Sie sich jetzt und lesen Sie im Monat bis zu 20 Artikel kostenlos.
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits registriert? Bitte anmelden

Viola PETERSSON 19.03.2012 09:00 Uhr - Aktualisiert 19.03.2012 19:19 Uhr

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/

Sanierung bei laufendem Betrieb

Eberswalde (MOZ) Nach der Übernahme des Altenpflegeheimes Webers Ablage in Finow will die Unternehmensgruppe Burchard Führer „unverzüglich“ mit den Planungen zum Umbau des Hauses beginnen. Dies erklärte Patrick Noack von der Geschäftsführung der Gesellschaft gegenüber MOZ. Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens hat der Barnimer Sozialausschuss die Kreisverwaltung beauftragt, Verkaufsverhandlungen mit der Führer-Gruppe aufzunehmen. Der Landkreis will die Senioreneinrichtung u. a. wegen des hohen Sanierungsbedarfs veräußern.

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/1/1013817/

Ziel des Umbaus, so Noack, sei eine Anpassung an den „baulichen Standard moderner Pflegeeinrichtungen“. Mit der Sanierung wolle man die Wettbewerbsfähigkeit der Einrichtung herstellen und gleichzeitig der heute allgemein „üblichen Nachfrage nach Einzelbetten nachkommen“.

Auf die Frage, ob die Bewohner während der Modernisierung umquartiert werden, antwortet Noack: Man gehe derzeit davon aus, „dass eine Verlegung der Bewohner nicht notwendig sein wird“. Auf alle Fälle wolle das Unternehmen die Beeinträchtigungen für die Senioren durch die Arbeiten „auf dem geringstmöglichen Level“ halten.

Vor gut vier Jahren hatte die Unternehmensgruppe Burchard Führer in Panketal ein Altenpflegeheim, den heutigen „Eichenhof“, übernommen und dort ebenfalls die erforderliche Modernisierung unter bewohnten Bedingungen realisiert. Gleichzeitig versicherte Noack, dass man die Investitionen in Finow nur „im notwendigen Volumen“ in Angriff nimmt, um das Angebot „nach der Sanierung vom Nutzer bezahlbar zu halten“. Weitere Details konnte der Unternehmensvertreter noch nicht nennen. Schließlich würden die Verhandlungen mit dem Landkreis Barnim jetzt erst beginnen.

Für diese Gespräche hat der Sozialausschuss der Verwaltung einige Prämissen aufgegeben. Dazu gehören vor allem Aspekte, die das Personal der Senioreneinrichtung betreffen. Wie Ausschuss-Vorsitzende Kerstin Mutz auf Anfrage sagte, sollen die Beschäftigten mit dem Wechsel „nicht schlechter gestellt werden“. Übernehme der neue Träger nicht die technischen Kräfte, werde diesen innerhalb der Kreisverwaltung bzw. beim Landkreis Barnim ein neuer Arbeitsplatz angeboten, so Mutz. Niemand werde seinen Job verlieren.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Weitere Nachrichten aus Bernau

Schaltzentrale in Richtung Zukunft
30.04.2016 07:45

Schaltzentrale in Richtung Zukunft

Bernau (MOZ) Mit einem zweiten Schalthaus auf dem Areal des Umspannwerkes an der Zepernicker Chaussee haben die Bernauer Stadtwerke auf das rasante Wachstum in der Stadt reagiert. Stadtwerke-Geschäftsführerin Bärbel Köhler und der Bernauer Bürgermeister André... mehr

30.04.2016 07:15

"Eine Visitenkarte für den Barnim"

"Eine Visitenkarte für den Barnim"

Ruhlsdorf (MOZ) Die Max-Holz Systemtechnik GmbH hat am Freitag in Ruhlsdorf eine neue Produktionshalle in Betrieb genommen. "Damit können wir die Wartezeiten für... mehr

30.04.2016 06:15

Flüchtlinge erhalten Sprachpaten

Flüchtlinge erhalten Sprachpaten

Bernau (MOZ) Die Arbeitsgruppe zur Unterbringung von Flüchtlingen will künftig verstärkt bei der Integration von Flüchtlingen helfen. Das beschlossen die... mehr

30.04.2016 05:15

Eltern lehnen Steinschule als Alternative ab

Werneuchen (MOZ) Die "Steinschule" in Werneuchen könnte für den Unterricht genutzt werden - dagegen regt sich Widerstand. Die Fraktion WIW/WpS legte zudem einen neuen... mehr