Anmelden
Anmelden
Beta_Bild

Dienstag, 7. Juli 2015
ABO-ButtonABO-ButtonKONTAKT-Button



Sie haben 8 von 10 Gratis-Artikeln gelesen.
x
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos und lesen Sie weitere 10 Artikel.
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits registriert? Bitte anmelden

Viola PETERSSON 19.03.2012 09:00 Uhr - Aktualisiert 19.03.2012 19:19 Uhr

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/

Sanierung bei laufendem Betrieb

Eberswalde (MOZ) Nach der Übernahme des Altenpflegeheimes Webers Ablage in Finow will die Unternehmensgruppe Burchard Führer „unverzüglich“ mit den Planungen zum Umbau des Hauses beginnen. Dies erklärte Patrick Noack von der Geschäftsführung der Gesellschaft gegenüber MOZ. Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens hat der Barnimer Sozialausschuss die Kreisverwaltung beauftragt, Verkaufsverhandlungen mit der Führer-Gruppe aufzunehmen. Der Landkreis will die Senioreneinrichtung u. a. wegen des hohen Sanierungsbedarfs veräußern.

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/1/1013817/

Ziel des Umbaus, so Noack, sei eine Anpassung an den „baulichen Standard moderner Pflegeeinrichtungen“. Mit der Sanierung wolle man die Wettbewerbsfähigkeit der Einrichtung herstellen und gleichzeitig der heute allgemein „üblichen Nachfrage nach Einzelbetten nachkommen“.

Auf die Frage, ob die Bewohner während der Modernisierung umquartiert werden, antwortet Noack: Man gehe derzeit davon aus, „dass eine Verlegung der Bewohner nicht notwendig sein wird“. Auf alle Fälle wolle das Unternehmen die Beeinträchtigungen für die Senioren durch die Arbeiten „auf dem geringstmöglichen Level“ halten.

Vor gut vier Jahren hatte die Unternehmensgruppe Burchard Führer in Panketal ein Altenpflegeheim, den heutigen „Eichenhof“, übernommen und dort ebenfalls die erforderliche Modernisierung unter bewohnten Bedingungen realisiert. Gleichzeitig versicherte Noack, dass man die Investitionen in Finow nur „im notwendigen Volumen“ in Angriff nimmt, um das Angebot „nach der Sanierung vom Nutzer bezahlbar zu halten“. Weitere Details konnte der Unternehmensvertreter noch nicht nennen. Schließlich würden die Verhandlungen mit dem Landkreis Barnim jetzt erst beginnen.

Für diese Gespräche hat der Sozialausschuss der Verwaltung einige Prämissen aufgegeben. Dazu gehören vor allem Aspekte, die das Personal der Senioreneinrichtung betreffen. Wie Ausschuss-Vorsitzende Kerstin Mutz auf Anfrage sagte, sollen die Beschäftigten mit dem Wechsel „nicht schlechter gestellt werden“. Übernehme der neue Träger nicht die technischen Kräfte, werde diesen innerhalb der Kreisverwaltung bzw. beim Landkreis Barnim ein neuer Arbeitsplatz angeboten, so Mutz. Niemand werde seinen Job verlieren.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Weitere Nachrichten aus Bernau

Generalprobe für die Einschulung
07.07.2015 20:00

Generalprobe für die Einschulung

Biesenthal (MOZ) Leon und Jeremy, Lilli und Juliane oder Laurin und Mika - sie und die vielen anderen künftigen Erstklässler der Biesenthaler Grundschule waren am Dienstag zu einer Art Generalprobe zur Schule gekommen. Als sich alle vor dem großen Schultor versammelt... mehr

07.07.2015 19:30

Raubserie aufgeklärt

Ahrensfelde (MOZ) Zwei Raubüberfälle am 27. und 29. Juni auf eine Tankstelle an der Landsberger Allee sind aufgeklärt. Die Berliner Polizei nahm am Wochenende in... mehr

07.07.2015 08:00

Radfahrer fordern Asphaltpiste

Bernau (MOZ) Mit dem 117. Platz im Fahrradklimatest 2014 nimmt Bernau unter 292 vergleichbaren Kommunen einen soliden Mittelplatz ein. Der... mehr

07.07.2015 07:55

Leitung für Fernwärme erneuert

Leitung für Fernwärme erneuert

Bernau (MOZ) Die Integration der neuen Fernwärmeleitungen in das Netz der Stadtwerke Bernau ist endgültig abgeschlossen. Abschließend floss auch für die Anwohner... mehr