Donnerstag, 18. Dezember 2014
teaser_weihnachtsraetser
ABO-ButtonABO-ButtonABO-Button



Ihre MOZ jetzt im Spezial-Abo

Viola PETERSSON 19.03.2012 09:00 Uhr - Aktualisiert 19.03.2012 19:19 Uhr

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/

Sanierung bei laufendem Betrieb

Eberswalde (MOZ) Nach der Übernahme des Altenpflegeheimes Webers Ablage in Finow will die Unternehmensgruppe Burchard Führer „unverzüglich“ mit den Planungen zum Umbau des Hauses beginnen. Dies erklärte Patrick Noack von der Geschäftsführung der Gesellschaft gegenüber MOZ. Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens hat der Barnimer Sozialausschuss die Kreisverwaltung beauftragt, Verkaufsverhandlungen mit der Führer-Gruppe aufzunehmen. Der Landkreis will die Senioreneinrichtung u. a. wegen des hohen Sanierungsbedarfs veräußern.

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/1/1013817/

Ziel des Umbaus, so Noack, sei eine Anpassung an den „baulichen Standard moderner Pflegeeinrichtungen“. Mit der Sanierung wolle man die Wettbewerbsfähigkeit der Einrichtung herstellen und gleichzeitig der heute allgemein „üblichen Nachfrage nach Einzelbetten nachkommen“.

Auf die Frage, ob die Bewohner während der Modernisierung umquartiert werden, antwortet Noack: Man gehe derzeit davon aus, „dass eine Verlegung der Bewohner nicht notwendig sein wird“. Auf alle Fälle wolle das Unternehmen die Beeinträchtigungen für die Senioren durch die Arbeiten „auf dem geringstmöglichen Level“ halten.

Vor gut vier Jahren hatte die Unternehmensgruppe Burchard Führer in Panketal ein Altenpflegeheim, den heutigen „Eichenhof“, übernommen und dort ebenfalls die erforderliche Modernisierung unter bewohnten Bedingungen realisiert. Gleichzeitig versicherte Noack, dass man die Investitionen in Finow nur „im notwendigen Volumen“ in Angriff nimmt, um das Angebot „nach der Sanierung vom Nutzer bezahlbar zu halten“. Weitere Details konnte der Unternehmensvertreter noch nicht nennen. Schließlich würden die Verhandlungen mit dem Landkreis Barnim jetzt erst beginnen.

Für diese Gespräche hat der Sozialausschuss der Verwaltung einige Prämissen aufgegeben. Dazu gehören vor allem Aspekte, die das Personal der Senioreneinrichtung betreffen. Wie Ausschuss-Vorsitzende Kerstin Mutz auf Anfrage sagte, sollen die Beschäftigten mit dem Wechsel „nicht schlechter gestellt werden“. Übernehme der neue Träger nicht die technischen Kräfte, werde diesen innerhalb der Kreisverwaltung bzw. beim Landkreis Barnim ein neuer Arbeitsplatz angeboten, so Mutz. Niemand werde seinen Job verlieren.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Lesezeichen setzen

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Weitere Nachrichten aus Bernau

Bernau bekommt ein Baudezernat
18.12.2014 08:00

Bernau bekommt ein Baudezernat

Bernau (MOZ) Ab 1. Januar hat die Bernauer Stadtverwaltung ein Dezernat mehr. Im Zuge einer Strukturreform werden Bauamt, Stadtplanungsamt und Gebäudemanagement unter einem Dach vereint. Wer das neue Dezernat IV leitet, steht noch nicht fest. Die Stelle wird... mehr

18.12.2014 07:55

Der Kunst ein Gesicht gegeben

Der Kunst ein Gesicht gegeben

Wandlitz (MOZ) Im Beisein vieler Künstler ist am Dienstagabend im Neubau der Wandlitzer Gemeindeverwaltung eine Kunstwand eingeweiht worden. 15 Künstler aus der... mehr

18.12.2014 07:50

Wandern durchs Barnimer Land

Wandern durchs Barnimer Land

Lobetal (MOZ) Wandern ist das beste Mittel zum Stressabbau - und es liegt voll im Trend. Rund 35 Millionen Deutsche sind bereits in ihrer Freizeit oder im Urlaub zu... mehr

18.12.2014 06:00

Bereitschaft auch an den Feiertagen

Bereitschaft auch an den Feiertagen

Bernau (MOZ) Es gibt ja diese Verfechter von echten Kerzen für den Weihnachtsbaum. Deren Licht sei viel schöner, weshalb für sie niemals eine elektrische... mehr