Anmelden
Anmelden

Dienstag, 24. Mai 2016
ABO-ButtonePaper-ButtonKONTAKT-Button


Sie haben 8 von 10 Gratis-Artikeln gelesen.
x
Registrieren Sie sich jetzt und lesen Sie im Monat bis zu 20 Artikel kostenlos.
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits registriert? Bitte anmelden

Viola PETERSSON 19.03.2012 19:39 Uhr
Red. Eberswalde, eberswalde-red@moz.de

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/

Sanierung bei laufendem Betrieb

Eberswalde (MOZ) Nach der Übernahme des Altenpflegeheimes Webers Ablage in Finow will die Unternehmensgruppe Burchard Führer "unverzüglich" mit den Planungen zum Umbau des Hauses beginnen. Dies erklärte Patrick Noack von der Geschäftsführung der Gesellschaft gegenüber MOZ. Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens hat der Barnimer Sozialausschuss die Kreisverwaltung beauftragt, Verkaufsverhandlungen mit der Führer-Gruppe aufzunehmen. Der Landkreis will die Senioreneinrichtung u. a. wegen des hohen Sanierungsbedarfs veräußern.

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/1/1013906/

Ziel des Umbaus, so Noack, sei eine Anpassung an den "baulichen Standard moderner Pflegeeinrichtungen". Mit der Sanierung wolle man die Wettbewerbsfähigkeit der Einrichtung herstellen und gleichzeitig der heute allgemein "üblichen Nachfrage nach Einzelbetten nachkommen".

Auf die Frage, ob die Bewohner während der Modernisierung umquartiert werden, antwortet Noack: Man gehe derzeit davon aus, "dass eine Verlegung der Bewohner nicht notwendig sein wird". Auf alle Fälle wolle das Unternehmen die Beeinträchtigungen für die Senioren durch die Arbeiten "auf dem geringstmöglichen Level" halten.

Vor gut vier Jahren hatte die Unternehmensgruppe Burchard Führer in Panketal ein Altenpflegeheim, den heutigen "Eichenhof", übernommen und dort ebenfalls die erforderliche Modernisierung unter bewohnten Bedingungen realisiert. Gleichzeitig versicherte Noack, dass man die Investitionen in Finow nur "im notwendigen Volumen" in Angriff nimmt, um das Angebot "nach der Sanierung vom Nutzer bezahlbar zu halten". Weitere Details konnte der Unternehmensvertreter noch nicht nennen. Schließlich würden die Verhandlungen mit dem Landkreis Barnim jetzt erst beginnen.

Für diese Gespräche hat der Sozialausschuss der Verwaltung einige Prämissen aufgegeben. Dazu gehören vor allem Aspekte, die das Personal der Senioreneinrichtung betreffen. Wie Ausschuss-Vorsitzende Kerstin Mutz auf Anfrage sagte, sollen die Beschäftigten mit dem Wechsel "nicht schlechter gestellt werden". Übernehme der neue Träger nicht die technischen Kräfte, werde diesen innerhalb der Kreisverwaltung bzw. beim Landkreis Barnim ein neuer Arbeitsplatz angeboten, so Mutz. Niemand werde seinen Job verlieren. Ferner soll eine Rückfallklausel in den Vertrag aufgenommen werden.

Ziel sei es, so Mutz, die Verhandlungen zügig aufzunehmen, um auf der Grundlage der Gespräche für den 30. Mai eine Beschlussvorlage für den Kreistag vorzubereiten. Das Gremium habe in Sachen Verkauf des Seniorenheimes das letzte Wort.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Weitere Nachrichten aus Bernau

24.05.2016 08:00

Umsetzung der "Vision 2030" im Blick

Ahrensfelde (MOZ) Die Kommune bewirbt sich um die Teilnahme an der zweiten Phase des Wettbewerbs "Zukunftsstadt". Sie umfasst die Erarbeitung eines Konzepts zur konkreten Planung der Umsetzung der "Vision 2030+". In den vergangenen vier Wochen, seit der Präsentation... mehr

24.05.2016 07:55

Individualität und Platte

Individualität und Platte

Bernau (MOZ) Das temporäre Kunstprojekt "Kontext Labor Bernau" geht in seine dritte Runde. Waren 2014 die Bernauer Innenstadt und 2015 das ehemalige... mehr

24.05.2016 07:50

Zuschüsse für Senioren

Rüdnitz (id) Mit insgesamt 1200 Euro unterstützt die Gemeinde Rüdnitz in diesem Jahr Tagesfahrten von Senioren. Die Gemeindevertreter haben bei ihrer jüngsten... mehr

24.05.2016 07:45

Schmeichelhafter Sieg

Schmeichelhafter Sieg

Ahrensfelde (imu) "Mit 5:2 hätte Victoria gewinnen müssen." So die doch recht nüchterne Betrachtung von Ahrensfelde-Coach Sven Orbanke nach dem Abpfiff. Für Templin... mehr