Donnerstag, 2. Oktober 2014
ABO-ButtonABO-ButtonABO-Button



Ihre MOZ jetzt im Brandenburg-Abo

Viola PETERSSON 19.03.2012 19:39 Uhr
Red. Eberswalde, eberswalde-red@moz.de

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/

Sanierung bei laufendem Betrieb

Eberswalde (MOZ) Nach der Übernahme des Altenpflegeheimes Webers Ablage in Finow will die Unternehmensgruppe Burchard Führer "unverzüglich" mit den Planungen zum Umbau des Hauses beginnen. Dies erklärte Patrick Noack von der Geschäftsführung der Gesellschaft gegenüber MOZ. Im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens hat der Barnimer Sozialausschuss die Kreisverwaltung beauftragt, Verkaufsverhandlungen mit der Führer-Gruppe aufzunehmen. Der Landkreis will die Senioreneinrichtung u. a. wegen des hohen Sanierungsbedarfs veräußern.

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/1/1013906/

Ziel des Umbaus, so Noack, sei eine Anpassung an den "baulichen Standard moderner Pflegeeinrichtungen". Mit der Sanierung wolle man die Wettbewerbsfähigkeit der Einrichtung herstellen und gleichzeitig der heute allgemein "üblichen Nachfrage nach Einzelbetten nachkommen".

Auf die Frage, ob die Bewohner während der Modernisierung umquartiert werden, antwortet Noack: Man gehe derzeit davon aus, "dass eine Verlegung der Bewohner nicht notwendig sein wird". Auf alle Fälle wolle das Unternehmen die Beeinträchtigungen für die Senioren durch die Arbeiten "auf dem geringstmöglichen Level" halten.

Vor gut vier Jahren hatte die Unternehmensgruppe Burchard Führer in Panketal ein Altenpflegeheim, den heutigen "Eichenhof", übernommen und dort ebenfalls die erforderliche Modernisierung unter bewohnten Bedingungen realisiert. Gleichzeitig versicherte Noack, dass man die Investitionen in Finow nur "im notwendigen Volumen" in Angriff nimmt, um das Angebot "nach der Sanierung vom Nutzer bezahlbar zu halten". Weitere Details konnte der Unternehmensvertreter noch nicht nennen. Schließlich würden die Verhandlungen mit dem Landkreis Barnim jetzt erst beginnen.

Für diese Gespräche hat der Sozialausschuss der Verwaltung einige Prämissen aufgegeben. Dazu gehören vor allem Aspekte, die das Personal der Senioreneinrichtung betreffen. Wie Ausschuss-Vorsitzende Kerstin Mutz auf Anfrage sagte, sollen die Beschäftigten mit dem Wechsel "nicht schlechter gestellt werden". Übernehme der neue Träger nicht die technischen Kräfte, werde diesen innerhalb der Kreisverwaltung bzw. beim Landkreis Barnim ein neuer Arbeitsplatz angeboten, so Mutz. Niemand werde seinen Job verlieren. Ferner soll eine Rückfallklausel in den Vertrag aufgenommen werden.

Ziel sei es, so Mutz, die Verhandlungen zügig aufzunehmen, um auf der Grundlage der Gespräche für den 30. Mai eine Beschlussvorlage für den Kreistag vorzubereiten. Das Gremium habe in Sachen Verkauf des Seniorenheimes das letzte Wort.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Lesezeichen setzen

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Weitere Nachrichten aus Bernau

Hilfe, die nach Hause kommt
02.10.2014 06:40

Hilfe, die nach Hause kommt

Bernau (MOZ) Der Gesundheitspflegedienst und die Tagespflege im Bernauer Seniorenzentrum "Regine Hildebrandt" haben am Mittwoch ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. 2004 hatte die städtische Gesellschaft beschlossen, den Bernauer Bürgern zwei neue Wege... mehr

02.10.2014 06:40

Wandlitzer Vielfalt am Tag der Regionen

Wandlitz (MOZ) Den Tag der Regionen am 5. Oktober nehmen die Wandlitzer zum Anlass, um am Barnim Panorama ein großes Erntefest zu feiern und zugleich den neuen... mehr

02.10.2014 06:40

Sonnabend ist Suppentag

Bernau (MOZ) Anlässlich des bundesweiten Aktionstages der Tafeln ist es zur Tradition geworden, dass die Bernauer Tafel den Suppentag organisiert. In diesem Jahr... mehr

02.10.2014 06:25

Dominik Keß überragend

Hoppegarten (MOZ) Die Bernauer Judoka vom PSV haben beim Knirpsenturnier der Altersklassen U9 und U11 in Hoppegarten gute Platzierungen erzielt. Im ersten Wettkampf... mehr