Anmelden
Anmelden
Beta_Bild

Sonntag, 30. August 2015
ABO-ButtonABO-ButtonKONTAKT-Button


Sie haben 8 von 10 Gratis-Artikeln gelesen.
x
Registrieren Sie sich jetzt und lesen Sie im Monat bis zu 20 Artikel kostenlos.
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits registriert? Bitte anmelden

25.01.2013 07:26 Uhr

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/

Dampfende Zylinder im Klassenzimmer

Bernau (ffo) Zwischen dampfenden Wasserbädern, Rundkolben und Magnetrührgeräten wuseln konzentrierte und mit Schutzbrillen ausgestattete Nachwuchschemiker durch den Klassenraum. Ihre Blicke strahlen Interesse und Begeisterung aus. Eher ungewöhnlich für den Chemieunterricht, wie ihre Lehrerin Petra Schmiedel findet.

heimat/lokalredaktionen/bernau/artikel3/dg/0/1/1093003/
 

Chemie zum Anfassen: Die Schülerinnen Lena Krohe und Milena Vollhals mischen, erhitzen und filtrieren verschiedenste Stoffe, um ein Mittel gegen Kopfschmerzen und Fieber zu entwickeln.

© MOZ/Sergej Scheibe

Der Aufgabe, Gymnasiasten für die faszinierende Welt der Naturwissenschaften zu sensibilisieren, hat sich das mobile Schülerlabor "Science on Tour" der Hochschule Lausitz verschrieben. Diplom Chemiker Karl-Heinz Krätzschmer hat im Zuge der Projektwoche des Barnim Gymnasiums ein ganz besonderes Forschungsexperiment für die Neuntklässler vorgesehen. Mit Hilfe modernster Apparaturen soll ein Wirkstoff gegen Kopfschmerzen entwickelt werden. Mal mehr, mal weniger erfolgreich, versuchen die Schüler der Anleitung des Versuchaufbaus zu folgen. Wenn die Inbetriebnahme der Hebebühne oder das Befüllen der Zylinder einmal nicht so schnell von der Hand geht, eilt die Biotechnologie-Studentin Henriette Häuser den jungen Forschern zu Hilfe.

" Uns ist es wichtig, den Schülern authentische Einblicke in den Fachbereich zu geben und sie bezüglich ihrer Studien- und Berufswahl zu unterstützen", erklärt Krätzschmer. Der 14-jährige Max Hornig hat zwar eine glatte eins in Chemie, sieht sich in der Zukunft aber nicht als Naturwissenschaftler, sondern in der Germanistik. " Auch wenn ich mir nie vorstellen könnte Chemiker zu werden, finde ich praxisnahes Lernen wirklich toll und effektiv. Solche Projekte würde ich mir öfter wünschen", schwärmt der Gymnasiast.

Nach unzähligen Arbeitsschritten liegt vor jedem Schüler ein Paracetamolpräparat. Wem nach drei Stunden pausenlosem experimentieren der Schädel brummt, besitzt ja nun das richtige Mittelchen dagegen.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Weitere Nachrichten aus Bernau

29.08.2015 07:45

Zwei 18-Jährige im Regio-Kader

Bernau (MOZ) Christoph Meiling und Berkan Özcan (beide 18) werden in der kommenden Basketball-Saison zum Regionalliga-Kader von Lok Bernau gehören. Der Verein setzt damit die Nachwuchsförderung der letzten Jahre fort. Die beiden Nachwuchsspieler werden mit... mehr

29.08.2015 06:45

Frakima zeigt "Babel" im Sommertheater

Bernau (MOZ) Zum zweiten Teil des Sommertheaters lädt die Frakima am 4. und 5. September auf den Kulturhof, Breitscheidstraße 43 a, ein. Jeweils um 19.30 Uhr zeigt... mehr

29.08.2015 05:45

Umstrittenes Bauprojekt am Kohlenplatz

Panketal (MOZ) Unterschiedliche Ansichten zur Bebauung des ehemaligen Zepernicker Kohlenplatzes sorgen weiter für Diskussionen. Dabei geht es weniger um die Bebauung... mehr

28.08.2015 20:45

Zweifel an Behauptung des Landes

Bernau (MOZ) Die Stadt verhandelt mit Kreis und Land über die Sanierung des kontaminierten Geländes der insolventen Gesellschaft zur Abfallverwertung und... mehr