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Bernau (MOZ) Wo will ich später lernen? Gleich drei Schulen im Niederbarnim öffneten am Sonnabend ihre Türen, um sich künftigen Schülern und Eltern vorzustellen. Die Tobias-Seiler Oberschule, das Barnim-Gymnasium und das Gymnsium Wandlitz boten den Besuchern ein buntes Programm.
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Schulleiter Otmar Nickel der Tobias-Seiler Oberschule war am Sonnabend ein gefragter Mann. Voll war das Schulhaus bereits seit 9.30 Uhr, als es zum 20. Mal hieß: Tag der offenen Tür! "Ich bewundere schon, wie sich die Schüler selbst seit Jahren für ihre Schule einbringen. Zeigt das doch, dass sie sich hier wohlfühlen", freute sich Nickel. So bleiben sie für eine Vorbereitung freiwillig gern länger, engagieren sich gemeinsam mit den Eltern - unter anderem beim Catering. Auch viele Ehemalige waren gekommen.
Bereits zum 2. Mal war auch die Musikschule Bernau-Pankeborn mit einem anspruchsvollen Programm zur Unterhaltung der Besucher vor Ort. Besonders Laura Fellhauer begeisterte mit ihrer ausdrucksvollen Stimme. Vorgestellt wurden die verschiedenen Projekte, mit denen sich die einzelnen Fachbereiche präsentierten. Und während Nickel unentwegt Hände schüttelte, Schüler-Hostessen durchs Haus führten und in Gesprächen über Einzelheiten informiert wurde, fand im Obergeschoss eine Theatervorführung statt. Tom Wolter, Lina Bauer, Sarah Gremlewski, Sarah Bartsch, Jenny Martin und Ali Al-Taksch zeigten eine Version von "Schneewittchen". "Unsere Schule soll den Schülern vor allem zu einer ordentlichen Vorbereitung auf ihren künftigen Beruf dienen", so Otmar Nickel. 340 Schüler besuchen derzeit die Oberschule.
"Unser Tag der offenen Tür findet immer im Anschluss an unsere Projektwoche statt", informierte im Barnim-Gymnasium Sylke Gust, Lehrerin für Mathematik und Physik. 600 Schüler werden hier von insgesamt 48 Lehrkräften unterrichtet. Das Gymnasium ist mathematisch-naturwissenschaftlich ausgerichtet. In speziellen so genannten MINT-Klassen können auf Antrag und nach Eignung bereits Schüler ab Klasse 5 aufgenommen werden. Sie werden dann in den Fächern Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik besonders gefördert.
Auch hier herrschte am Sonnabend auf allen Fluren und Etagen dichtes Gedränge und emsige Geschäftigkeit. Schüler führten durch das Gebäude, erklärten Fachräume, informierten über die Möglichkeiten, die es gibt, sich entsprechend auf das Abi vorzubereiten. Schulleiterin Renate Brandenburg eröffnete den Tag um 9 Uhr im Foyer. Wer wollte, konnte sich anschließend über die Ergebnisse der vorangegangenen Projektwoche informieren.
Den ganzen Sonnabend über herrschte auch im Gymnasium Wandlitz dichtes Gedränge. Der Schwerpunkt liegt im künstlerisch-sprachlichen Bereich. "Wir haben Partnerschulen in 14 Schulen ganz Europas", informiert Schulleiter Hartmut Arndt. Er selbst hat fast alle Schulen bereits besucht. Regen Schüleraustausch gibt es mit Schulen in Karlstad/Schweden, Vire/Normandie-Frankreich, Peniche/Portugal, Rincon della Victoria/Spanien, Griechenland, Ebenfurth/Österreich sowie St. Petersburg. Darüber hinaus auch mit einer argentinischen Schule in Buenos Aires.
"Einige Schüler von uns werden die gesamten kommenden Sommerferien dort in Gastfamilien verbringen", so Arndt. "Das ist natürlich sehr gut für den Spanisch-Unterricht. Dafür lernen immer Schülern aus anderen Ländern am Wandlitzer Gymnasium."
Insgesamt rekrutiert sich das Gymnasium in Wandlitz vor allem aus vielen Fahrschülern, die aus der gesamten Umgebung kommen. Am Nachmittag können auch Arbeitsgemeinschaften wie Tischennis, Volleyball, Schach, Chor oder Keramik besucht werden.
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